Russlands Staatsfernsehen wirft ZDF Bestechung vor

Das russische Staatsfernsehen wirft dem ZDF "schmutzige Techniken" vor: Wie Spiegel Online am Mittwoch berichtet, gehen die Vorwürfe auf einen "Aspekte"-Beitrag zurück, in dem Prominente wie Nina Hagen und Anna Thalbach Kritik an dem Pussy-Riot-Urteil fällten. Für diese Aussagen soll laut russischer Medien Geld geflossen sein.

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Hintergrund der Vorwürfe ist ein "Aspekte"-Bericht, den das ZDF im August 2012 ausstrahlte. Diverse deutsche Prominente, darunter Nina Hagen, Alice Schwarzer und Anna Thalbach, übten Kritik am Pussy-Riot-Urteil. Wie Spiegel Online berichtet, wird dem ZDF vom russischen Staatsfernsehen nun Bestechung vorgeworfen: Die Prominenten haben sich demnach nicht ganz freiwillig kritisch geäußert, sondern sind vom Sender für negative Aussagen bezahlt worden.
Eine Bestätigung dafür meinen russische Medien in einem Auftritt Thalbachs in der Talkshow "Roche und Böhmemann" gefunden zu haben. Die Schauspielerin erzählte dort, dass sie viel Geld für ihre Aussage erhalten hätte. Bei dieser Äußerung handelte es sich allerdings nur um einen Scherz. Das russische Staatsfernsehen scheint jedoch nicht zu Scherzen aufgelegt und machte die Vorwürfe jetzt zum Thema ihrer Abendnachrichten.

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