Jo Brauner weist Hofer und Bator zurecht

Jetzt mischt sich auch noch der frühere “Tagesschau”-Chefsprecher Jo Brauner in den öffentlich ausgetragenen Zickenkrieg zwischen Ex-Sprecher Marc Bator und Jan Hofer ein. In der Programmzeitschrift auf einen Blick rät der 75-jährige Brauner: "Die beiden sollten sich vertragen.” So etwas bleibe auch an der "Tagesschau" hängen. Der aktuelle Chefsprecher der “Tagesschau”, Jan Hofer, hatte den zu Sat.1 gewechselten Marc Bator der Lüge bezichtigt. Bator hatte Hofer daraufhin einen Heuchler genannt.

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Stein des Anstoßes war ein Interview, das der frühere “Tagesschau”-Sprecher Marc Bator dem Hamburger Abendblatt gegeben hat. Darin bedauerte er u.a., dass ihm keine Gelegenheit gegeben worden sei, sich bei der “Tagesschau” von seinen Zuschauern zu verabschieden. Jan Hofer sagte nun gegenüber dem Klatschmagazin Closer, dies sei gelogen. “Ich habe ihm gesagt, sein letzter Auftritt ist in den ‚Tagesthemen‘. Caren Miosga wird die Verabschiedung machen, er kann ein paar Sätze sagen, alles gut. Genauso ist es passiert”, so Hofer gegenüber der Closer.

Das wiederum brachte Bator auf die Palme. Hofer seinerseits würde lügen. Er, Bator, sei vom Chef vom Dienst der “Tagesschau” angewiesen worden, auf Wunsch des Senders jegliche Abschiedsworte zu unterlassen. Gegenüber der Hamburger Morgenpost sagte Bator: "Das ist schon harter Tobak. Ich lasse mir viel Kritik gefallen, auch von Jan Hofer. Aber ich habe nicht gelogen. Ich bin doch kein Idiot." Jan Hofer sei nicht nur ein Lügner, sondern auch ein Heuchler.

Da runzelt der frühere Chefsprecher Jo Brauner die Stirn ob des nicht sehr feinen Umgangston der beiden Herren. Der Programmzeitschrift auf einen Blick sagte Brauner: "Die beiden sollten sich vertragen. Solche Streitigkeiten gehören nicht in die Öffentlichkeit. Wenn schmutzige Wäsche gewaschen wird, bleibt immer auch etwas an der ,Tagesschau‘ hängen." Unter Brauners Ägide seien solche Streitigkeiten intern geklärt worden.

Der öffentliche Zickenkrieg von Jan Hofer und Marc Bator ist in der Tat der “Tagesschau” unwürdig. Ob wiederum öffentliche Belehrungen von Ex-Chefs die Sache besser machen, sei dahingestellt …

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