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Telekom auf Twitter: „SCHREI MICH NICH AN!“

So unterhaltsam und ungezwungen kann Kundenkontakt auf Twitter sein: Das Social-Media-Team der Telekom hat es in den vergangenen Wochen wahrlich nicht einfach. Seit Bekanntgabe der Drosselpläne fegte mehr als ein Shitstorm über die Kanäle des rosa Riesen hinweg. Aber was tun, wenn Nutzer unter die Gürtellinie gehen und beleidigend werden? Beruhigen? Zurechtweisen? Löschen? Eine Mitarbeiterin des Telekom-hilft-Supports wählte eine andere Strategie: ZURÜCKBRÜLLEN!

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So unterhaltsam und ungezwungen kann Kundenkontakt auf Twitter sein: Das Social-Media-Team der Telekom hat es in den vergangenen Wochen wahrlich nicht einfach. Seit Bekanntgabe der Drosselpläne fegte mehr als ein Shitstorm über die Kanäle des rosa Riesen hinweg. Aber was tun, wenn Nutzer unter die Gürtellinie gehen und beleidigend werden? Beruhigen? Zurechtweisen? Löschen? Eine Mitarbeiterin des Telekom-hilft-Supports wählte eine andere Strategie: ZURÜCKBRÜLLEN!

@Griesgraemer, für seine derben Zwitschereien berüchtigt, dürfte nicht schlecht gestaunt haben, dass endlich einmal jemand zurückbrüllt. Und dann auch noch der Konzern, der seit Wochen in der Kritik vieler Internetnutzer steht. Doch Anna aus dem Telekom_hilft-Team schien sich die Beschimpfungen einfach nicht gefallen lassen. So brüllte sie nicht nur in Großbuchstaben zurück, sondern gab dem Twitterer gepfefferte Antworten.

Dieses Gebrüll zog natürlich schnell auch anderer Twitter in seinen Bann. Wie PROnline berichtet, sprang die Drogeriekette Rossmann der Twitter-Beauftragten zur Seite. Und auch die Rheinzeitung war Feuer und Flamme für das Thema. Da dauerte es natürlich nicht lange, bis die Koblenzer ins Visier des Web-Wüterichs gerieten.

Die Moral von der Geschicht?

1. Es kann sich lohnen, von etwaigen Social-Media-Guidelines einmal abzusehen.
2. Direkte Reaktion auf Nutzerkritik ohne lange Wartezeiten schafft Dynamik. Die schafft wiederum Reichweite in sozialen Medien
3. Es muss keinen Shitstorm geben, wenn die Telekom über "Hörpornos" twittert. Denn 4. wirkt das authentisch – gegenüber dem Nutzer und den eigenen Fans oder Followern. Dass das "Anbrüllen" von Nutzer nicht zur Tagesordnung zählen sollte, steht außer Frage…

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