„Neues aus der Anstalt“ stark wie selten zuvor

Die ZDF-Kabarettshow "Neues aus der Anstalt" war einer der Hits am Dienstag: 3,61 Mio. sahen sie ab 22.15 Uhr - so viele wie seit der allerersten Ausgabe 2007 nicht mehr. Das Erste gewann unterdessen mit seinen Serien "In aller Freundschaft" und "Tierärztin Dr. Mertens" den Tag, RTL mit "Bones" im jungen Publikum. Im ZDF erreichte die Reportage "Wie gut ist unser Fleisch?" solide Zahlen, bei kabel eins verlor "Rosins Restaurants" im Vergleich zur Premiere vor einer Woche rund zweieinhalb Marktanteilspunkte.

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. "Neues aus der Anstalt" mit Fast-Rekord
Der Abschied in die Sommerpause hätte für "Neues aus der Anstalt" nicht besser laufen können: 3,61 Mio. Zuschauer reichten für den sechsten Platz in den Tages-Charts und einen glänzenden Marktanteil von 16,5%. Auch im jungen Publikum landete die Show mit 720.000 14- bis 49-Jährigen und 8,4% klar über dem Sender-Soll. Und: Mehr Zuschauer hatte die Reihe in den sechseinhalb Jahren ihrer Existenz bisher genau einmal: Am 23. Januar, als die Premiere zu sehen war. Damals sahen sogar 3,89 Mio. zu.

2. ARD-Serien schlagen ZDF-Info-Programme
Vor 22 Uhr hatte das ZDF hingegen keine Chance auf die Marktführerschaft. Hier dominierten die ARD-Serien wie gehabt das Quoten-Geschehen: Mit 5,96 Mio. und 5,32 Mio. Zuschauern erreichten "In aller Freundschaft" und "Tierärztin Dr. Mertens" die Plätze 1 und 2 der Tages-Charts und Marktanteile von 19,6% und 17,8%. Das ZDF blieb mit seinem Nelson-Müller-45-Minüter "Wie gut ist unser Fleisch?" bei 3,31 Mio. Sehern und blassen 11,1% hängen, "Frontal 21" sahen im Anschluss nur 2,78 Mio. (9,1%).

3. RTL- und ProSieben-Serien im jungen Publikum nicht zu schlagen
Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann unterdessen RTLs "Bones" den Tag. 1,78 Mio. und 1,91 Mio. junge Zuschauer sahen die beiden Episoden der ersten Staffel – ordentliche Marktanteile von 16,0% und 16,6%. Dazwischen schob sich in den Tages-Charts noch "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" mit 1,78 Mio. und 20,2%. ProSieben folgt auf den Rängen 4 bis 7: "Two and a Half Men" schalteten 1,49 Mio. und 1,54 Mio. ein, "2 Broke Girls" danach 1,54 Mio. und 1,53 Mio. Die Marktanteile des Comedy-Quartetts: 13,1% bis 14,0%. Sat.1 hatte da das Nachsehen, kam mit der "Im Brautkleid meiner Schwester"-Wiederholung aber immerhin auf ebenfalls ordentliche 1,26 Mio. und 11,2%. Später blieb "Eins gegen Eins" trotz Peer Steinbrück bei schwachen Zahlen hängen: Insgesamt sahen 820.000 (6,4%) zu, darunter 260.000 14- bis 49-Jährige (4,7%).

4. "Rosins Restaurants" verlieren deutlich, Katzenberger nur Mittelmaß
In der zweiten Privat-TV-Liga startete vor einer Woche "Rosins Restaurants" bei kabel eins mit starken 7,7% in die neue Staffel. Folge 2 kam nun aber nur noch auf 5,3% bei den 14- bis 49-Jährigen und damit auf einen Marktanteil, der für kabel-eins-Verhältnisse nur noch Mittelmaß bedeutet. Ebenfalls im Mittelmaß steckt der ehemalige Vox-Hit "Daniela Katzenberger – natürlich blond" fest. 860.000 14- bis 49-Jährige entsprachen am Dienstag nur 7,6%. Einen Tick besser lief es im Anschluss für "Goodbye Deutschland!", das 8,1% erzielte. Klar über dem Soll landete "Zuhause im Glück" bei RTL II – mit 890.000 jungen Zuschauern und 7,8%.

5. SWR und NDR mit alten "Tatorten" in der Top 50
Was wären die Dritten der ARD bloß ohne die vielen "Tatort"-Wiederholungen? Zumindest hätten sie deutlich weniger Quotenhits im Programm. Auch am Dienstag waren die beiden populärsten Programme der Dritten wieder alte "Tatorte". So sahen 1,49 Mio. (starke 5,0%) um 20.15 Uhr den Kölner Fall "Mit ruhiger Hand" aus dem Jahr 2009 im SWR Fernsehen, ab 22 Uhr kam der Stuttgarter Krimi "Das Mädchen Galina" – ebenfalls aus dem Jahr 2009 – im NDR Fernsehen auf 1,45 Mio. Zuschauer und sogar 6,8%. Bei den 14- bis 49-Jährigen holte sich abseits der großen acht Sender Super RTL den Topwert des Tages: 380.000 sahen dort "The Quest – Jagd nach dem Speer des Schicksals" – ein guter Marktanteil von 3,4%.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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