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Bertelsmann schnappt sich die Rolling Stones

Bertelsmanns Musikrechte-Sparte BMG wird ab 1. Juli die Verlagsinteressen von Mick Jagger und Keith Richards von den Rolling Stones vertreten. Die Freude über den Deal mit der wohl erfolgreichsten Rockband aller Zeiten ist groß bei den Güterslohern. "Das ist ein Meilenstein für Bertelsmann und BMG", sagt Bertelsmann-CEO Thomas Rabe. Bertelsmann hat sich 2008 aus dem traditionellen Musikgeschäft zurückgezogen. Gemeinsam mit dem Finanzinvestor KKR wurde dann das Rechtegeschäft aufgebaut.

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Seit April 2013 führt Bertelsmann das Musikrechtegeschäft mit der BMG alleine. "Eine größere Bestätigung dafür, dass BMG ein überzeugendes Geschäftsmodell und ein hervorragendes Team hat, kann es nicht geben", so Rabe zum aktuellen Stines-Deal. "Dass sich Mick Jagger und Keith Richards so kurz nach der Komplettübernahme für BMG entscheiden, ist auch für uns als Muttergesellschaft eine sehr erfreuliche Entwicklung", meint der CEO weiter. 
Thomas Hesse, Vorstand für Unternehmensentwicklung und Neugeschäfte bei Bertelsmann, formuliert seine Freude über den Vertragsabschluss wie folgt: "Die Rolling Stones stehen seit über 50 Jahren auf der Bühne und sind eine der erfolgreichsten Bands aller Zeiten. Künstler wie Mick Jagger und Keith Richards treffen eine solche Entscheidung für einen neuen Publisher nicht leichtfertig." Der Vertragsabschluss zeige, dass "die neue BMG zur ersten Garde der globalen Musikunternehmen gehört."
Auf seiner Presseseite bringt der Konzern seine Freude und den Stolz über den Deal ebenfalls zum Ausdruck: "Bertelsmann heißt Mick Jagger und Keith Richards von den Rolling Stones bei BMG willkommen", heißt es dort auf einem Banner. Daneben streckt sich einem die berühmte Zunge der Rolling Stones entgegen.

In den nächsten Jahren wolle Bertelsmann im Bereich des Rechtemanagement weiter wachsen, so Rabe. Mit den Rolling Stones ist das Portfolio des Konzerns tatsächlich um ein Schwergewicht reicher. BMG vermarktet auch Künstler wie David Bowie, Die Toten Hosen, Quincy Jones oder Roy Orbinson.

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