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Übernahme fix: Vodafone und Kabel Deutschland einig

Man scheint sich einig: Vodafone plant die Übernahme von Kabel Deutschland für 7,7 Milliarden Euro. Damit bietet der britische Mobilfunkriese 87 Euro pro Aktie. Vorstand und Aufsichtsrat des deutschen Kabelanbieters unterstützen das Angebot, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

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"Vodafone und Kabel Deutschland haben eine Grundsatzvereinbarung geschlossen, in der bestimmte Absichten festgehalten sind", lässt Vodafone verlauten. Von den gebotenen 84 Euro pro Aktie sollen 2,50 Euro als Dividende an Aktionäre ausgeschüttet werden. Das Unternehmen rät den Aktionären, dem Deal zuzustimmen.
Kabel Deutschland hält in Deutschland rund 8,5 Millionen Kunden, die das Unternehmen mit Fernseh-, Internet- und Telefonanschlüssen versorgt. Gerade Letzteres wäre für den zweitgrößten Mobilfunkprovider auf dem deutschen Markt interessant. Denn mit der Übernahme würde Vodafone schlagartig auch im Festnetzmarkt und TV-Segment zum Schwergewicht avancieren.
Bei Kabel Deutschland scheint man damit zu rechnen, dass die Übernahme recht reibungslos ablaufen könnte. Beim Konkurrenzbieter Liberty Global hätten die Kartellbehörden eine langwierige Überprüfung anberaumt. Denn dem US-Medienkonzern gehört bereits Unitymedia KabelBW, ein Konkurrent von Kabel Deutschland, der in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg sendet.

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