Steve Jobs-Film startet am 16. August

Also doch noch: Ashton Kutchers mit Spannung erwartete Verfilmung des Lebens von Steve Jobs kommt am 16. August weltweit ins Kino. Ursprünglich sollte "Jobs", wie der erste von zwei Filmen über den legendären Apple-Gründer heißt, im April debütieren, war aber nach schwachen Kritiken verschoben worden. Ein zweiminütiger Trailer bietet nun einen Vorgeschmack auf den Jobs-Film, lässt aber gleichfalls die ersten Schwachstellen erahnen: Ashton Kutcher wirkt zu brav.

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"Es braucht nur einen Menschen, um eine Revolution zu starten": So platt kündigt der Indie-Movie "Jobs" seinen Titelhelden im ersten offiziellen Trailer an, der Ende vergangener Woche gelauncht und binnen der ersten 72 Stunden fast zwei Millionen Mal bei YouTube aufgerufen wurde. Zu sehen sind die Schlüsselstationen vor allem im jungen Leben des Apple-Gründers:

Steve Jobs auf Campus.
Steve Jobs der Frauenheld.
Steve Jobs mit Co-Gründer Steve Wozniak in der Garage bei der Entwicklung des Apple I.
Steve Jobs mit Investor Mike Markkula bei der ersten Finanzierungsrunde 1976.
Steve Jobs beim Börsengang im Dezember 1980.
Steve Jobs mit CEO John Sculley, der dem jungen Emporkömmling entgegenhält: "Du bist selbst dein größter Feind".
Steve Jobs, der vom Aufsichtsrat gefeuert wird.  

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Kutcher wirkt zu brav und uncharismatisch

So verblüffend ähnlich der frühere MTV-Star Ashton Kutcher dem ikonischen Apple-Gründer auch sieht, so blass wirkt er auch in einigen Schlüsselszenen vor allem im zweiten Teil seiner Karriere, als Jobs zum in Schieflage geratenen Kultkonzern zurückgekehrt: "We’re making Apple cool again", legt Regisseur Joshua Michael Stern seinem Hauptdarsteller wie einem Fanboy in den Mund, während die Skizze des ersten iMacs durch Bild fliegt.

Dass Apple seinerzeit ums Überleben kämpfte, wird zumindest aus der Trailer-Sequenz nicht deutlich. Man vermisst eine gewisse Dramatik, die das Leben des Jahrhundertunternehmers fraglos bietet. Ashton Kutcher wirkt zu brav, zu uncharismatisch, wenn er Jobs-Bonmot wiederholt wie: "Im Leben bekommt nicht die Chance, so viele Dinge zu tun. Sie sollten also verdammt gut sein."

Filmstart am 16. August

Ob das auf die Verfilmung von Steve Jobs’ Leben am Ende vielleicht doch zutrifft, können Kinogänger ab dem 16. August – und damit vier Monate später als geplant – selbst überprüfen. "Jobs" ist der erste von zwei Filmen über den Ende 2011 verstorbenen legendären Apple-Gründer, der mit einem Budget von nur 8,5 Millionen Dollar relativ bescheiden kalkuliert ist.

Mit weitaus mehr Aufwand wird der zweite Film produziert, der auf der Verfilmung von Jobs‘ Leben auf der Biografie von Walter Isaacson basiert. Sony sicherte sich die Filmrechte und verpflichtete dafür den renommierten Drehbuchautor Aaron Sorkin, der schon das Skript für Facebook-Film "The Social Network" schrieb.

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