Coole Tipps für heiße Büro-Tage

Nachdem die Büro-Heizung auch im April noch arbeiten musste, werkelt jetzt die Klimanlage auf Hochtouren. Seit zwei Tagen ächzt das Bürovolk unter der Saharahitze. Was in der Freizeit Spaß bringt, stellt Büro-Arbeiter vor Probleme: Es ist die Zeit im Jahr, in der die Kollegen allzu gern allzu viel nackte Haut zeigen, der Streit ums offene Fenster eskaliert und der schwere Mittagstisch die Motivation in den Keller schickt. Das muss nicht sein. Hier sind ein paar Tipps für erhitzte Kollegen-Gemüter.

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Bitte nicht bauchfrei: Ja, der Körper sehnt sich nach Abkühlung. Diesem Gefühl geben die Kollegen gerne auch mal mit ausgefallenen Sandalen oder knappen Tops nach. Heben Sie sich diesen Dresscode lieber für den Beachclub auf und setzen stattdessen auf atmungsaktive Kleidung. Abgesehen davon wird es Ihnen niemand übelnehmen, wenn Sie bei 28 Grad Celsius die Krawatte einmal im Schrank lassen. Verpöhnt hingegen sind kurze Hosen, offene Hemden und nackte Arme.

Keine schwere Kost: Fettiges Essen ist an heißen Tagen tabu, wenn Sie leistungsfähig bleiben wollen. Der Stoffwechsel ist schon zu Genüge mit der Regulierung der Körpertemperatur beschäftigt. Wenn Sie Ihren Körper also noch mit schwerer Kost überfordern, sinkt Ihre Motivationskurve ins Bodenlose. Setzen in der Mittagspause auf leichte Mahlzeiten und trinken viel.

Angenehmes Klima: Vermeiden Sie offene Fenster bei hohen Temperaturen. Das mag im Auto bei angenehmen Fahrtwind funktionieren. Doch in der Mittagssonne die Fenster aufzureißen, lässt die Temperaturen im Büro nur weiter ansteigen – und damit die Motivation sinken. Lüften Sie lieber in den Abendstunden und stellen Sie falls möglich die Klimaanlage in der Nacht auf Hochtouren. Damit dürfte zumindest für die ersten Arbeitsstunden des Folgetages halbwegs entstpanntes Arbeiten gewährleistet sein.

Sonne bleibt draußen: Klar, Sonnenlicht ist angenehmer als das Weiß der Leuchtstoffröhre. Doch wer über mehrere Stunden an seinem Arbeitsplatz sitzen muss, wird bei zu hoher Sonneneinstrahlung auf Dauer träge. Ziehen Sie falls möglich die Jalousien zu und genießen die Sonne dafür in der Mittagspause umso bewusster. Denn der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, eine Klimaanlage zu verbauen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin verlangt vom Arbeitnehmer, die Situation eigenständig zu meistern.

Arbeitsalltag durchbrechen: Machen Sie mehrere Pausen, in denen Sie sich abkühlen. Über die Zufuhr von Wasser, gekühltem Obst oder indem Sie Wasser über die Handgelenke laufen lassen, um so die Köpertemperatur zu senken.

Maßnahmen beim Chef einfordern: Auch wenn Arbeitnehmer keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Klimaanlage haben, hat der Gesetzgeber bereits 2011 veranlasst, dass der Arbeitgeber ab einer bestimmten Temperatur handeln muss. Dazu gehört etwas das Lockern der Kleidungsregelung und das Bereitstellen von Getränken oder Einrichten von Kühlmaßnahmen, wenn das Thermometer die 26 Grad Celsius überschreitetet. Bei Temperaturen um die 35 Grad gilt ein Raum als nicht mehr nutzbar. Hier sollte der Arbeitgeber seine Mitarbeiter nach Hause schicken. Wichtig: Als Arbeitnehmer dürfen Sie nicht eigenmächtig handeln und den Arbeitsplatz verlassen.
Raus ins Freie: So sehr Sie das Büro gegen die Sommersonne auch abschotten, so ausgelassen sollten den Sommer nach getaner Arbeit auskosten. Gehen Sie ins Freibad und belohnen sich mit einem Eis. Dann fällt die Arbeit in der Hitze auch leichter. Und schließlich ist der Sommer schnell genug wieder vorbei.

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