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WAZ schließt ihre letzten Auslandsbüros

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung tritt noch fester auf die Kostenbremse: Die letzten Korrespondentenbüros der Funke-Zeitung in Brüssel, Paris, London und Washington werden "mittelfristig" dichtgemacht werden. Künftig will sich die Funke Mediengruppe anderen Journalisten-Pools in den Metropolen anschließen.

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Die Mediengruppe verspricht ihren Lesernweiterhin ausländische Berichte, unabhängig von Nachrichtenagenturen und in "gewohnter Autorenqualität" zu liefern. Der Verlag will dafür mit anderen Zeitungen kooperieren oder mit freien Korrespondenten zusammenarbeiten. Dieses Prinzip habe sich für die WAZ bereits bewährt: "Schon seit längerer Zeit wird die agenturunabhängige Berichterstattung aus Peking, Moskau, Tel Aviv, Spanien und Italien, um nur einige Beispiele zu nennen, genauso praktiziert.", betonte der Sprecher der Funke Mediengruppe, Gunther Fessen. 

Den betroffenen Auslandskorrespondenten soll, laut Fessen, eine Weiterbeschäftigung ermöglicht werden, "sofern der Wunsch bestehe". Wie das Vorhaben konkret umgesetzt werde, stehe noch nicht fest.

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