Ex-FR-Redakteure verklagen DuMont Schauberg

Warten auf die Abfindung: 20 ehemalige Redakteure der Frankfurter Rundschau, die bereits 2011 und 2012 einen Abwicklungsvertrag unterschrieben hatten, wollen ihre Abfindungen haben. Das berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe.

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Damals sei eine Auszahlung zu Anfang 2013 vereinbart worden. Dazwischen kam dann die Insolvenz der FR. Laut einem Anwalt, der die Kläger vertritt, seien die Redakteure davon ausgegangen, ihre Abfindungen seien auch im Fall einer Insolvenz sicher.

Der Verlag erklärte dazu, man sei bereit gewesen, die Abfindungsbeträge auszuzahlen, die sich auf einem Treuhandkonto befänden. Allerdings benötige man die Zustimmung des FR-Insolvenzverwalters. Der habe ein Konto bei der Sparkasse Köln-Bonn bislang noch nicht freigegeben, auf dem sich laut Spiegel eine Teilsumme befinde.

Nachdem ein erster Termin gescheitert war, soll das Gericht nun im September über die Abfindungen entscheiden. "Es hieß stets, Alfred Neven DuMont stehe persönlich dafür gerade", erklärt Ver.di-Jurist Thomas Hess gegenüber dem Nachrichtenmagazin. Der Verlag dementiert, dass jemals eine solche Aussage gemacht worden sei.

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