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Was Gates von Buffett gelernt hat

Es ist eine besondere Freundschaft, die zwei der reichsten Männer der Welt verbindet: Bill Gates und Warren Buffett. Was er am erfolgreichsten Investor aller Zeiten besonders schätzt, hat der Microsoft-Gründer Gates in einem Beitrag auf dem Online-Businesss-Netzwerk LinkedIn erklärt. Es geht ums Briefeschreiben, um Zeitmanagement und Anlageentscheidungen. Gates ist neues Mitglied im Business Network, das nun auch redaktionelle Inhalte anbietet.

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Es ist eine besondere Freundschaft, die zwei der reichsten Männer der Welt verbindet: Bill Gates und Warren Buffett. Was er am erfolgreichsten Investor aller Zeiten besonders schätzt, hat der Microsoft-Gründer Gates in einem Beitrag auf dem Online-Businesss-Netzwerk LinkedIn erklärt. Es geht ums Briefeschreiben, um Zeitmanagement und Anlageentscheidungen. Gates ist neues Mitglied im Business Network, das nun auch redaktionelle Inhalte anbietet.

Der Börse sei Dank kann man auch im Ruhestand seinen Reichtum vergrößern: Mit 73 Milliarden Dollar ist der Microsoft-Gründer Bill Gates, der sich inzwischen komplett aus dem drittwertvollsten Technologieunternehmen der Welt zurückgezogen hat, inzwischen wieder der reichste Mann des Planeten.

Relativ dicht gefolgt wird Gates im Forbes-Ranking vom erfolgreichsten Anleger aller Zeiten – Warren Buffett. Der inzwischen 82-Jährige kündigte 2006 an, den Großteil seines Vermögens für wohltätige Zwecke stiften zu wollen – den Löwenanteil davon an die Bill und Melinda Gates Stiftung.

Buffett an Gates: "Warum arbeitet Microsoft so profitabel?"

Gleich in seinem ersten Posting bei LinkedIn hat Bill Gates nun eine Lobpreisung auf Buffett gehalten. Das erste Mal trafen sich Gates und Buffett 1991, als die Mutter des Microsoft-Gründers ein Treffen arrangierte. Die erste Lektion, die Gates gelernt hat: Buffett denke mehr im Sinne der Geschäftsentwicklung als der Börsenbewertung.

Buffett fragte Gates damals: „Was kann IBM nicht, was Microsoft kann?“. Und: „Warum arbeitet Microsoft so profitabel?“ Buffetts Ratschlag an Gates: Man muss bereit sein, den Markt länger zu ignorieren als ihm zu folgen, schließlich möchte man von den Fehlern der Börse profitieren – nämlich davon, dass Unternehmen unterbewertet sind. 

„Egal, wie viel Geld man besitzt, man kann Zeit nicht kaufen“

Doch da ist noch mehr Wertschätzung: Gute Unternehmer müssen in der Lage sein, ihre Botschaft an Anleger zu kommunizieren. Das gelinge am besten in einem jährlichen Brief an Aktionäre, für den Buffett berühmt ist. Sein Erfolgsrezept laut Gates: Die eigenen Standpunkte und Investmententscheidungen auf eine transparente, aber ebenso humorvolle Art und Weise erklären können.  

Genau so wichtig: Zeitmanagement. „Egal, wie viel Geld man besitzt, man kann Zeit nicht kaufen. Jedem bleiben nur 24 Stunden.“ Ergo: Unnötige Meetings beschneiden, seinem Managementteam aber größtmögliches Vertrauen schenken. Gates’ fast 4.000 Zeichen langer Beitrag ist Teil des neuen News-Bereichs LinkedIn Today, mit dem das Business Network selbst zum Contentanbieter wird.

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