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Focus geht am Kiosk mit Medizin-Titel baden

Die "Medizin, die jünger macht" und der Botox-Selbstversuch eines Focus-Redakteurs haben die potenziellen Focus-Käufer offenbar nur wenig interessiert. Mit nur 76.516 Einzelverkäufen war das Heft 19/2013 laut neuester IVW-Daten am Kiosk eine der zehn schwächsten Ausgaben der Focus-Geschichte. Das Thema Alter scheint derzeit ohnehin nicht en vogue zu sein: Der Spiegel blieb mit einem Altersvorsorge-Titel ebenso unter dem Soll wie der stern mit einem zum Thema Rückenschmerzen.

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Nachdem der Focus mit den Ausgaben 15 bis 17 erstmals unter dem neuen Chefredakteur Jörg Quoos im Einzelverkauf dreimal hintereinander über der 100.000er-Marke blieb, ging es in der vergangenen Woche mit der "Strafsache Hoeneß" schon auf 82.121 hinunter – und nun mit der "Medizin, die jünger macht" auf miserable 76.516. Dabei sind es gerade solche Gesundheits-Themen, die beim Focus eigentlich immer recht gut funktionieren. Diesmal jedenfalls nicht. Die 76.516 Einzelverkäufe liegen zudem meilenweit unter den aktuellen Focus-Normalwerten der vergangenen 12 Monate (104.000), bzw. der vergangenen drei Monate (93.000).

"Alterssorge" hatte Der Spiegel auf seiner Ausgabe 19/2013 aus dem Wort "Altersvorsorge" gemacht. "Sparen für später: Was übrig bleibt" stand darüber. Doch interessiert hat auch das unterdurchschnittlich viele. So griffen 271.958 Leute am Kiosk zum Spiegel. Das waren zwar 75 mehr als eine Woche zuvor, doch auch hier wurden die Durchschnittswerte der vergangenen 12 Monate (293.500), bzw. drei Monate (275.000) klar unterschritten.

Ähnlich erging es dem stern mit dem Titel "Aufrecht durchs Leben – Was hilft, wenn der Rücken schmerzt". 242.977 Einzelverkäufe kamen hier für die Ausgabe 20/2013 zusammen. Ebenfalls mehr als in der Vorwoche, aber auch weniger als im Durchschnitt der vergangenen 12 Monate (257.000), bzw. der vergangenen drei Monate (276.500).

  

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