Gysi erwirkt EV gegen Bild und Kubicki

Die Linke-Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi hat in seiner Funktion als Rechtsanwalt eine einstweilige Verfügung gegen die Bild-Zeitung und den schleswig-holsteinischen Politiker Wolfgang Kubicki (FDP) erwirkt. Das berichtet die linke Zeitung Neues Deutschland. Bild und Kubicki brachten Geld, um das sich ein Mandant Gysis mit einer Schweizer Bank streitet, in Verbindung mit der früheren DDR-Partei SED.

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Öffentlich wurde die Sache mit dem "Goldschatz" als der Milliardär und AWD-Gründer Carsten Maschmeyer im Sat.1-Polit-Talk Gysi mit dem Thema konfrontierte. Gysi habe ihm, Maschmeyer, einen Brief geschrieben, in dem er ihn um Hilfe für einen Mandanten gebeten habe, der Gold im Wert von 43 Mio. Euro in der Schweiz habe. Am Tag darauf berichtete die Bild über die Sache und brachte den "Goldschatz" mit einem Fall in Verbindung, bei dem Parteigelder der SED in Millionenhöhe verschwunden waren. Für die Bild war das ein gefundenes Fressen ("Ich bin der Gysi-Mandant mit dem Goldschatz").
Auch der FDP-Politiker Kubicki brachte das Geld aus dem Rechtsstreit mit der SED in Verbindung. Gysi ging vor dem Hamburger Landgericht gegen die Berichterstattung und Kubickis Äußerungen vor und erwirkte nun eine einstweilige Verfügung.

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