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Google wird zum Verkehr-Versteher

Google steht offenbar vor der Übernahme des israelischen Kartendienst- und Verkehrsinformationssystem-Anbieters Waze. Facebook hätte damit seine Chancen vertan. Wie das israelische Online-Portal Globes und das Wall Street Journal berichten, steht ein Deal kurz vor dem Abschluss. Höhe der Transaktion: 1,3 Milliarden Dollar. Der Kampf um Waze zeigt, wie wichtig Kartendienste mittlerweile für mobile Angebote sind. Die App werde bereits in 190 Ländern genutzt.

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Google steht offenbar vor der Übernahme des israelischen Kartendienst- und Verkehrsinformationssystem-Anbieters Waze. Facebook hätte damit seine Chancen vertan. Wie das israelische Online-Portal Globes und das Wall Street Journal berichten, steht ein Deal kurz vor dem Abschluss. Höhe der Transaktion: 1,3 Milliarden Dollar. Der Kampf um Waze zeigt, wie wichtig Kartendienste mittlerweile für mobile Angebote sind. Die App werde bereits in 190 Ländern genutzt.  

Es schien der nächste Baustein in der ehrgeizigen Wachstumsstrategie von Mark Zuckerberg zu sein: Vor drei Wochen sah es noch so aus, als ob sich das Netzwerk nach der Foto-App Instagram auch noch Waze einverleibt.

Wie die Wirtschaftszeitung Calcalist kolportierte, befand sich das Social Network schon länger in Kaufverhandlungen mit dem israelischen Start-up, das ein GPS-gestütztes Navigationsprogramm und Verkehrsinformationssystem für inzwischen alle großen Mobilplattformen anbietet. In diesem Zusammenhang hätte Waze gut ein integraler Bestandteil sowohl von Facebooks Mobil-App als auch des Fotosharing-Dienstes Instagram werden können.

Standortverlegung angeblich Knackpunkt der Facebook-Offerte

Doch die Betonung liegt auf dem Konjunktiv. Denn wie der Wall Street Journal- Blogableger AllThingD zwei Wochen später berichtete, scheiterten die Übernahmeverhandlungen, die sich im Rahmen eines Gebots über 800 Millionen bis 1 Milliarde Dollar bewegt haben sollen. Das habe allerdings nicht zwingend am Preis als vielmehr am Standort gelegen, denn Waze hätte seine Zentrale ins Facebook-Hauptquartier nach Menlo Park verlegen sollen.

Darauf besteht ein neuer Bieter, der nun offenbar zum Zuge kommt, anscheinend nicht. Wie das israelische Online-Portal Globes berichtet, würde Google nicht auf den Umzug bestehen, sondern die Geschäftsaktivitäten in Israel belassen.

Zudem sitzt das Geld beim wertvollsten Internetkonzern der Welt lockerer: Nach Globes-Angaben biete Google 1,3 Milliarden Dollar. Der Deal könnte schon am heutigen Montag verkündet werden, heißt es. Das Wall Street Journal bestätigte die Globes-Informationen. Diese Woche könnte der Deal verkündet werden.

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