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Studie: So nutzen Jugendliche das Web

Shopping, Pornos, Social Networks: Weltweit nutzen Kinder und Jugendliche das Internet für diese Zwecke am häufigsten. Das hat der Antivirenhersteller Kaspersky herausgefunden. Über eine neue Elternfunktion kann der Anbieter nachvollziehen, was Teenies im Web so treiben. Durch die neue Zählweise haben Facebook, Twitter und Co. Porn-Webseiten von Platz eins verdrängt. Während vor allem bei russischen Kindern Social Networks beliebt sind, dominieren bei Deutschlands Web-Kids allerdings weiterhin Seiten mit expliziten Inhalten.

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Kaspersky zufolge nutzen 16,8 Prozent der Kinder und Jugendlichen weltweit das Web für Webseiten mit erotischen Inhalten. Die meiste Zeit verbringt die Jugend mit 31,3 Prozent in Social Networks. 16,7 Prozent der Online-Zeit wenden Kinder im Internet fürs Online-Shopping auf. Die Nutzung von Foren und Mails hat im Vergleich zum Vorjahr abgenommen.

Diese Veränderungen sind der Tatsache geschuldet, dass Kasperky die Trackingfunktion seiner "Parental Control" angepasst hat. Demnach kann der Softwarehersteller nicht nur nachvollziehen, welche Seiten Eltern auf den Index gesetzt haben. Die überarbeitete Software bietet Eltern zusätzlich die Möglichkeit, die Web-Chronik ihres Nachwuchses nachzuvollziehen. Dadurch hat wiederum auch Kasperky die Möglichkeit, die gewonnenen Daten auszuwerten.
Deutschlands Jugend besucht demnach am häufigsten Webseiten mit pornografischen Inhalten (25,7 Prozent), gefolgt von Online-Shops mit 20,7 Prozent und Social Networks mit 18,3 Prozent. Die Kindersicherung von Kasperky umfasst 14 Webseiten-Kategorien, darunter auch Drogen, Waffen und Glücksspiel.

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