Frankfurter Rundschau streicht Medienseite

Die FR wagt den Neustart: Am Montag lag zum ersten Mal die neue Frankfurter Rundschau an den Kiosken. Im Editorial lobt Chefredakteur Arnd Festerling, dass das Blatt von Seite Eins bis zum Panorama auf Seite 40 komplett auf Frankfurt kommen würde. Produziert wird es von fast 90 festangestellte Kollegen. Prominentes Opfer des Neuanfangs ist die Medienseite. Sie ist ab sofort gestrichen.

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„Die Medienseite werden wir aufgeben, aber natürlich nicht die Medienberichterstattung. Sie wird in das Feuillton integriert“, schreibt Festerling. Wie stark die Redaktion dann tatsächlich noch über Fernsehen und die Print-Kollegen berichten wird, bleibt abzuwarten. Vor Jahren stellte die FR auch die Frauenseite ein und versprach die Geschlechterthemen verstärkt im ganzen Blatt abhandeln zu wollen. Davon war nie viel zu sehen gewesen.

Als wichtigste Neuerung verkündet der Chefredakteur die Einführung eines neuen Leserforums. In ihm sollen die Leser zu Wort kommen bzw. will die Redaktion dort deren Fragen beantworten.

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