So sagen Sie dem Jobfrust den Kampf an

Es gibt wohl kaum einen Job, der täglich Spaß bringt. Irgendwann kommt mal ein Durchhänger – und diese dürften wohl immer häufiger vorkommen. Denn immer mehr Studien belegen, dass immer mehr Arbeitnehmer unter hohem Druck und zu viel Stress stehen. Der Job-Frust ist also vorprogrammiert. Wer sich überhaupt nicht wohl in seinem Büro fühlt, dem bleibt wohl nur ein Wechsel. Für alle anderen nennt MEEDIA sieben Tipps, die den Berufsalltag angenehmer machen und dem Frust am Arbeitsplatz den Kampf ansagen.

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1. Werden Sie sich über Ihre Erwartungen klar
Viele Arbeitnehmer wählen ihren Job nach materiellen Kriterien aus. Geld, Macht, Einfluss. Das allein kann auf Dauer – spätestens, wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt werden – nicht zufriedenstellend sein. Machen Sie sich bewusst, was Sie an Ihrem Job reizt und schrauben Sie Ihre Erwartungen hinunter. Beispiel: Wenn Sie Ihren Sommerurlaub mit einem leckeren Cocktail in der Sonne am Strand verbinden und eines von beidem dann nicht den Erwartungen entspricht, ist der ganze Urlaub hinüber. Lernen Sie alle positiven Seiten Ihres Jobs kennen. Achten Sie nicht nur auf die, die Sie erwarten.

2. Lernen Sie, dass auch ein knappes "Danke" von Anerkennung zeugt
Sie arbeiten hart und unnachgiebig, um die Anerkennung von Ihrem Boss zu erhalten und der lässt nur – wenn überhaupt – ein knappes "Danke" über die Lippen springen? Das ist natürlich frustrierend. Lernen Sie damit umzugehen, dass "danke" auch ein Zeichen von Anerkennung ist. Sie sind vermutlich nicht die einzige Person, die dem Chef zuarbeitet. Es wäre nur schwer möglich, jedem ausführlich seinen Dank auszusprechen und die Schulter zu klopfen – ein Trost: Wer gut arbeitet, wird irgendwann dafür entlohnt. Klar, Ausnahmen bestätigen die Regel, das Leben ist nicht immer fair.

3. Kontrollieren Sie Ihre Emotionen
Es wird immer wieder Kollegen geben, mit deren Arbeit Sie nicht zufrieden sind oder über die Sie sich im Allgemeinen aufregen können – doch das belastet Sie nur selbst. Versuchen Sie Ihre Emotionen in den Griff zu bekommen, lassen Sie sich nicht von anderen aus dem Konzept bringen. Manchmal bleibt es nicht aus, dass man sich ärgert oder gar wütend wird. Aber achten Sie darauf, dass Sie es nicht an den Falschen auslassen.

4. Seien Sie nicht so ungnädig mit sich selbst
Oft kommt es vor, dass Sie Ihren eigenen Erwartungen an Ihre Arbeit nicht nachkommen. Vielleicht haben Sie nicht das Feedback bekommen, das Sie sich wünschen. Vielleicht wurde Ihr Geschäftsbrief – oder im Falle von uns Journalisten – Ihr Artikel in großen Teilen geändert. Versuchen Sie in solchen Situationen ruhig zu bleiben, lassen Sie sich nicht verunsichern. Nehmen Sie sich die Zeit, sich mit beiden Arbeiten auseinanderzusetzen und schauen Sie, was Sie beim nächsten Mal besser machen können. Erwarten Sie nicht, dass Sie alles auf Anhieb perfekt machen – step by step, wie der Engländer sagt.

5. Lernen Sie nach der Arbeit abzuschalten
Im 21. Jahrhundert ist es nicht mehr so einfach, Arbeit einfach Arbeit sein zu lassen. Dank Handy oder mobilen E-Mail-Zugängen tragen wir auch nach Feierabend immer einen Teil Job mit uns herum. Lernen Sie sich in Ihrer Freizeit Auszeiten zu nehmen. Nicht alle Dinge müssen sofort erledigt werden (auch, wenn der Chef es gerne hätte), sobald Sie davon erfahren. Gehen Sie weiterhin Ihren Hobbys nach und suchen Sie sich Ihren persönlichen Ausgleich. Dann fällt das Aufstehen am nächsten Tag auch wieder leichter.
6. Sehen sie Talente der Kollegen als Vorteil
…und nicht als Konkurrenz. Ein anderer Mitarbeiter in Ihrer Abteilung verfügt in einer Sache über mehr Kompetenzen als Sie? Das ist doch gut. Einigen Sie sich mit den Kollegen und grenzen Sie Kompetenzbereiche ab. So macht jeder, was er am Besten kann, ohne sich ständig vom "Besserwisser" auf die Finger gucken lassen zu müssen.
7. Routine ist nichts Schlechtes
Klar. Wenn sich ein Arbeitsablauf routiniert hat, findet man nicht mehr viel Aufregendes daran. Routine ist allerdings ein Zeichen von Kompetenz. Sie kennen Ihre Aufgaben, müssen keine Fragen mehr dazu stellen. Im Gegenteil: Sie sind sogar in der Lage anderen, unerfahrenen Kollegen zu helfen. Das gibt Pluspunkte und Anerkennung im Team. Versuchen Sie es als Qualitätsmerkmal zu sehen, wenn Abläufe für Sie zur Routine werden.

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