Lohnerhöhungen bei Online-Händler Zalando

Während Amazon-Mitarbeiter derzeit für Tarifverträge streiken, hebt der Online-Modeversand Zalando die Einstiegslöhne an zwei seiner Standorte an – wenn auch nur gering. An den Standorten Erfurt und Brieselang bekommen Mitarbeiter künftig 8,79 Euro statt 8,53 Euro, berichtet die Berliner Morgenpost.

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Die Erhöhungen gelten nicht für Zalando-Standorte, die von Dienstleistern betrieben werden. Gegenüber der Morgenpost äußerte ein Sprecher, dass es sich um die "üblichen jährlichen Lohnerhöhungen" handele. Ein Zusammenhang mit dem derzeitigen Konflikt zwischen der Gewerkschaft Ver.di und der dem Internetkonkurrenten Amazon bestünde nicht.
Im Vergleich mit dem US-Konzern zahlt das Berliner Unternehmen auch immer noch einen geringeren Stundenlohn. Amazon-Mitarbeitern erhalten zwischen 9,65 und 11,12 Euro pro Stunde. Gerade deshalb wird Zalando das Vorgehen der Verhandlungen mit großem Interesse verfolgen.
Laut Morgenpost begründet der Versandhandel die Lohndifferenzen mit dem jungen Alter des Unternehmens und verweist darauf, dass man aus dem Geschäft noch keinen Profit schlage. Zalando beschäftigt in seinen eigenen Lagern rund 2500 Mitarbeiter, plus 1000 weitere über fremde Betreiber.

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