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„Germany’s next Topmodel“: neuer Tiefpunkt

Wenn ProSieben am Donnerstagabend das achte Finale von "Germany's next Topmodel" zeigt, dann wird auch diese letzte Folge der achten Staffel nichts mehr daran ändern können, dass es erneut die schwächste Staffel der "GNTM"-Historie war. Selbst mit einem neuen Final-Rekord ist ein solcher Tiefstwert nicht mehr zu verhindern, daran konnte auch die Aufwärtstendenz der vergangenen Wochen nichts mehr ändern. Für 2014 müssen Heidi Klum und Produzenten über Änderungen nachdenken.

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Um es vorweg zu sagen: Auch 2013 war "Germany’s next Topmodel" ein Erfolg. Mit einem Marktanteil von 15,6%, den das Finale noch auf 15,8% oder 15,9% verbessern wird, lag auch die achte Staffel deutlich über den Sendernormalwerten. Denn: Normal waren für ProSieben in den vergangenen 12 Monaten nur 10,9%. Im Vergleich zu 2012 hat sich der Abstand zwischen "GNTM" und Sender-Normalniveau damit sogar leicht erhöht. Und auch der Staffel-Durchschnitt von 15,8% kann 2013 mit Hilfe des Finals möglicherweise noch knapp getoppt werden.

Aber: Bei den für die Werbevermarktung und damit den Umsatz mit der Casting-Soap entscheidenderen Zuschauerzahlen ging es auch 2013 weiter nach unten. Mit derzeit 1,78 Mio. 14- bis 49-Jährigen liegt die achte Staffel 110.000 Zuschauer unter dem Vorjahreswert. Selbst wenn der Finalrekord von 3,34 Mio. auf dem Jahr 2008 erreicht würde – was allerdings illusorisch ist – würde der Staffel-Durchschnitt aus 2012 nicht mehr getoppt werden können.

Nachdem es für die Reihe in den ersten vier Staffeln noch Jahr für Jahr nach oben ging, zeigen die Quotenkurven seitdem fast stetig nach unten. 2,19 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen die zehn Folgen der ersten Staffel im Jahr 2006, 2,88 Mio. waren es auf dem "GNTM"-Höhepunkt im Jahr 2009 bei inzwischen schon 16 Folgen. Über 2,22 Mio. und 2,27 Mio. in den Jahren 2010 und 2011 fiel die Zuschauerzahl 2012 und 2013 nun auf 1,89 Mio. und – vor dem Finale – 1,78 Mio.

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Die Entwicklung zeigt: Auch wenn die Zahlen wie eingangs erwähnt noch klar über dem Sender-Soll liegen, werden Heidi Klum und die Produzenten für die bereits vereinbarte Staffel 9 im Jahr 2014 wieder einiges ändern müssen, wollen sie die Tendenz doch noch einmal umkehren. Neben erneuten Veränderungen in der Jury dürften die Macher auch über eine weitere Verkürzung der Staffel nachdenken.

Zwar lief "Germany’s next Topmodel" schon 2013 mit 14 Folgen zwei Wochen kürzer als in den Jahren 2008 bis 2012, doch gerade in den ersten Wochen nach dem Staffelstart war die Reihe in diesem Jahr schwach. So kamen die Ausgaben 4 bis 6 nicht über Marktanteile von 12,9% bis 13,3% hinaus. Danach ging es hingegen wieder nach oben – in den beiden vergangenen Wochen mit 18,7% und 18,2% sogar auf die besten Nicht-Final-Werte seit 2011. Eine weitere Straffung könnte hier also Positives bewirken.

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