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Facebook prüft jetzt prominente Accounts

Twitter machte es vor, Facebook zieht jetzt nach: Seit dem 29. Mai können Prominente, Unternehmen und Politiker ihre Facebook-Seiten verifizieren lassen. Wie schon bei dem Mikrobloggingdienst Twitter wird ein bestätigter Account durch ein Häkchen am Namen kenntlich gemacht. Zunächst werden jedoch nur Seiten aus den Vereinigten Staaten überprüft. Die Profile von Selena Gomez, Justin Bieber und Barack Obama gehören dabei zu den ersten, die auf Echtheit gecheckt wurden.

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Was Twitter schon 2009 eingeführt hat, bietet nun auch Facebook:  "Wir verifizieren Profile oder Seiten, damit ihr sicher sein könnt, dass die Leute wirklich sind wer sie vorgeben zu sein", heißt es im Servicecenter der Plattform. Ähnlich wie bei Twitter wird das überprüfte Profil mit einem kleinen, blauen Häkchen versehen.
Wer nun als Nutzer in Deutschland auf die Idee kommen sollte, sein Profil zur Verifikation vorzuschlagen, wird nicht weit kommen. Facebook selbst entscheidet, welche Seite als authentisch eingestuft werden sollen und welche nicht. Dabei geht der Social Media Gigant nach der Anzahl der Seiten-„likes“ vor und bevorzugt natürlich Stars, große Unternehmen, Politiker und Journalisten aus Amerika. Nutzer können allerdings Profile, die sie selbst, ihre Marke oder ihr Geschäft nachahmen, melden und dann hoffen, dass Facebook diese löscht.
Bereits 2012 führte Facebook das Verifizieren von Profilen prominenter Nutzer ein. Damals allerdings noch mit einem anderen Motiv: Berühmtheiten sollten durch die Bestätigung ihres Profils die Möglichlichkeit bekommen, von noch mehr Menschen gefunden zu werden. Durch einen verifizierten Account ist der Promi in der Facebook-Suche immer an erster Stelle zu finden und kann sich, entgegen der Klarnamen-Regelung auf Facebook, ein Pseudonym wie zum Beispiel "Lady Gaga" anlegen. So wird sichergestellt, dass Fans nicht aus Versehen eine Person abonnieren, die zufällig den gleichen Geburtsnamen trägt wie zum Beispiel Lady Gaga aka. Stefani Germanotta. Die verifizierten Profile wurden damals jedoch noch nicht sonderlich kenntlich gemacht.

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