Gut geschnurrt: Neuer Jux Cat-Bearding

Alle paar Monate entstehen neue Internet-Trends, die in den sozialen Medien viral gehen – der "Gangnam Style", der "Harlem Shake" oder der "Cup Song". In schlichter Bildsprache schickt sich nun ein neues Internet-Meme an, zum, ahem, Massenphänomen zu werden: Cat-Bearding! Der Trend ist so verrückt, wie er klingt: Nutzer halten sich Katzen vors Gesicht, so dass es aussieht, als hätten sie einen Bart. Nun wittern auch Hundebesitzer ihr Anrecht auf Blödsinn...

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Verstehen muss man all das nicht, nur ignorieren können Nutzer von sozialen Netzwerken Internet-Trends auch nicht. Nicht mal ein Jahr ist es her, als der südkoreanische Rapper Psy mit seinem "Gangnam Style" die Web-Welt in Ekstase versetzte – bis heute ist das Hoppel-Video der meistgesehene Clip im Internet.  

Besser zum Nachahmen geeignet ist der "Harlem Shake", der sich auf YouTube verselbstständigte und zu den absurdesten Eigeninszenierungen führte. Ein eher amerikanisches Phänomen war dann der "Cup Song", den die Schauspielerin Anna Kendrick ("Up in the Air") als Klatsch-Singsang im Film "Pitch Perfect" salonfähig machte – und unzählige US-Teenagerinnen als Nachahmerinnen fand.

Trend-Meme #catbearding: Dank der Katze so ein Bart  
 
Dass auch statische Meme eine Chance auf Verbreitung haben, bewies die Nachahmung der schlafenden Tilda Swinton in einem Glaskasten im Museum of Modern Art (MoMA) in New York. "The Maybe" nannte Swinton die Inszenierung, die dann im Web unter dem Hastag #Tildaing ihre Wellen schlug.

Weitaus mehr Verbreitung findet nun ein Meme, das Katzenbesitzer anspricht: Unter dem Hashtag #catbearding verbreiten Katzenfreunde Bilder von sich und ihrem liebsten Haustier. Die arme Kreatur gilt es so vor das Gesicht zu halten, dass die Katze einem Bart zum Verwechseln ähnlich sehen soll.

Hunde-Lieberhaber mit Bart twittern zurück: "Nehmt das, Katzenbesitzer!"

Das Meme boomt – alle paar Minuten sind bei Twitter neue Einträge zu finden, die mit dem Hastag #catbearding gekennzeichnet sind. Doch damit nicht genug: Dass eine andere Gattung von Tierfreunden dem in Nichts nachstehen möchte, liegt nahe: Nach dem #catbearding ist vor dem #dogbearding!

Es war fast zu befürchten: Der Kleinkrieg zwischen Katzen– und Hundebesitzern findet im Web seine nahtlose Fortsetzung. "Nehmt das, Katzenbesitzer", twittert ein eifriger Hundeliebhaber. Bleibt am Ende nur eine Frage: Wann erlebt eigentlich Hunde-Content seinen großen Durchbruch?

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