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Google Glass hat „zutiefst negatives Image“

Der Wind, der Googles vermeintlichem Killergadget Glass entgegenbläst, reißt nicht ab: Nach dem Branchenorgan Wired hat sich nun einer der renommiertesten Techjournalisten der Welt die Datenbrille vorgeknöpft. David Pogues Urteil fällt harsch aus: Mit Google Glass wird man zum Superschurken, so der Gadget-Guru. Die technischen Möglichkeiten würden vom zutiefst negativen Image der Brille zunichte gemacht. Google müsse aufpassen, nicht den Segway der Techbranche auf den Markt zu bringen.

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Der Wind, der Googles vermeintlichem Killergadget Glass entgegenbläst, reißt nicht ab: Nach dem Branchenorgan Wired hat sich nun einer der renommiertesten Techjournalisten der Welt die Datenbrille vorgeknöpft. David Pogues Urteil fällt harsch aus: Mit Google Glass wird man zum Superschurken, so der Gadget-Guru. Die technischen Möglichkeiten würden vom zutiefst negativen Image der Brille zunichte gemacht. Google müsse aufpassen, nicht den Segway der Techbranche auf den Markt zu bringen.

Es wird nicht besser. Drei Wochen ist es her, als das renommierte Branchenblatt Wired einen wenig schmeichelhaften Vergleich für Googles vermeintliches Killerprodukt parat hatte: "Vor dem Verkaufsstart haben die smartesten Leute in der Techbranche auch behauptet, der Segway würde die Welt verändern", legte Wired  den Finger in die Wunde. Was ist daraus geworden? Heute gelten die halbschnell fahrenden Segways als Höchststrafe für würdelos gealterte Touristen.

Die Geschichte könnte sich wiederholen, glaubt auch der Gadget-Guru der New York Times, David Pogue: "Wenn Google nicht aufpasst, könnte es so gehen wie beim Segway", schreibt der renommierte Technologiejournalist in der Scientific American.

"Es wird eine weitere erstaunliche technologische Errungenschaft sein, die aber letztlich durch ihre seltsame, Aufmerksamkeit erheischende Selbstbezogenheit, wenn man Glass in der Öffentlichkeit benutzt, zum Nischendasein verdammt ist."
   
"Viel Glück dabei, einen Gesprächspartner zu finden"

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Und dafür ist Googles Datenbrille ja schließlich konzipiert – als Produkt für den Massenmarkt. Doch daran glaubt Pogue nicht: "Tragbare Computer lassen einen zwar alles aufnehmen", schreibt der 50-Jährige, wünscht den Trägern des Nasengestells dann aber "viel Glück, damit einen Gesprächspartner zu finden."

Das Problem sei das Unbehagen, das Googles Datenbrille anderen Menschen ohne diese Brille vermittele: "Wenn man Google Glass trägt, denken die Leute, dass du der größte  Schurke der Welt bist", fällte Pogue auch gegenüber CBS ein vernichtendes Urteil. Es scheint fast, es als müsste Sergey Brin noch einmal zurück in die U-Bahn und Überzeugungsarbeit leisten…

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