Magazin-Aus: Klambt stellt Flair ein

Projekt gescheitert: Nach nicht einmal einem Jahr macht Klambt sein Wohn- und Modemagazin Flair dicht. Als Grund gibt der Verlag die fehlende Perspektive im Werbemarkt an. Im Vertrieb kam das Magazin – nach Einschätzung der Verlagsmanager – sogar auf eine „hohe Akzeptanz“. Damit entwickelte sich Flair offenbar nicht so gut wie Couch, dem etwas weniger edel positionierten Konkurrent von Gruner + Jahr. Von der Einstellung sollen 27 Mitarbeiter betroffen sein, die der Verlag nun versucht intern weiter zu vermitteln.

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Flair ließ seit kurzem erst seine Auflage von der IVW messen. Im ersten Quartal kam das Heft auf einen Gesamtverkauf von 109.515 Exemplaren. Auf den Einzelverkauf entfielen dabei 54.043 Hefte.
Trotz der Einstellung legt Verleger Lars Joachim Rose wert darauf, dass seine Mediengruppe für Mut, Innovationen und Erfolg stehe. „Mit dem Rückkauf der Anteile unserer wöchentlichen People Zeitschriften IN und OK! und dem Erwerb der monatlichen Zeitschrift Liebes Land dokumentieren wir unsere Investitionsbereitschaft in Print“. Zudem hätte man diesem Monat erst die Domain IN.de erworben. Damit solle die Digitalisierung weiter vorangetrieben werden. „Gleichwohl muss ein Unternehmer auch in den Fällen konsequent handeln, in denen er, trotz allen verlegerischen Einsatzes, keine realistische Perspektive für einen wirtschaftlichen Erfolg erkennen kann.“

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