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Auch die Welt will Nachtarbeit nach Australien auslagern

Diese Idee hat das Zeug dazu ein kleiner Medientrend zu werden: Damit die eigene Nacht-Schicht nicht die ganze Nacht durcharbeiten muss, entwickelte die Schweizer Nachrichtenagentur SDA gerade den Plan einfach vier Personen nach Sydney zu schicken und diese von Australien aus schreiben zu lassen. Ein Konzept, dass Springers Welt – laut NZZ - nun offenbar kopieren will.

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Auch die Berliner überlegen demnach ein Büro in Down Under zu eröffnen. Das soll Chefredakteur Jan-Eric Peter am Rande des Swiss Media Forums in Luzern verraten haben. Die schweizer Medien scheinen von dieser Idee geradezu besessen zu sein. So eröffnete 20 Minuten bereits vor zwei Jahren ein Büro in Hongkong, um die Nachstunden redaktionell besser überbrücken zu können. Der Tages-Anzeiger wählte dazu Bangkok.

Einen anderen Weg ging das Handelsblatt. Die Wirtschaftsjournalisten stockten ihre New Yorker-Außenstellen einfach auf. Die US-Metropole liegt zwar in einer komplett anderen Zeitzone. Das Ergebnis ist allerdings identisch: die Redaktion ist auch besetzt, wenn Mitteleuropa schläft.

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