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AGOF: News-Branche mit verhaltenem Monat

20 Verlierer, 30 Gewinner - so die AGOF-Bilanz der 50 größten Nachrichten-Websites im März. Angesichts der drei im Vergleich zum Februar zusätzlichen Tage kein sonderlich gutes Ergebnis. Die Top 3 - Bild.de, Spiegel Online und Focus Online - verlor gemeinsam, am deutlichsten nach unten ging es für news.de. Doch es gibt auch 12 Top-50-Websites, die neue Alltime-Rekorde aufgestellt haben, darunter als prominenteste Vertreter tagesspiegel.de, der Merkur, mopo.de und die WirtschaftsWoche.

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An der Spitze des Nachrichten-Rankings baut Bild.de seinen Vorsprung auf Spiegel Online erstmals seit Monaten wieder aus – wenn auch minimal. Dank des etwas geringeren Verlustes kommt Bild.de nun auf 12,27 Mio. Unique User, Spiegel Online auf 11,88 Mio. Platz 3 geht wie gehabt an Focus Online, das mit einem Minus von 190.000 Unique Usern allerdings den größten Verlust des Top-Trios hinnehmen muss. Leicht verbessern konnten sich hingegen die nächsten drei Verfolger Welt, Süddeutsche und stern – in einem um drei Tage längeren Monat sind Zuwächse von 0,5% bis 4,1% allerdings nur ein relativ bescheidener Erfolg.

Deutlicher nach oben ging es im März auf den ersten 25 Plätzen prozentual gesehen für n-tv.de und die Frankfurter Rundschau. Bei n-tv muss man das 14,8%-Plus allerdings relativieren – hier wurde erstmals der neue Kooperationspartner sport.de zu den n-tv-Zahlen hinzugezählt. Er macht immerhin 510.000 Unique User aus. Ebenfalls noch deutlich nach oben ging es für die tz. Neue Rekorde stellten auf den ersten 25 Plätzen tagesspiegel.de, Merkur-Online und mopo.de auf.

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In der zweiten Hälfte stellten gleich neun Angebote neue Alltime-Bestleistungen auf: die WirtschaftsWoche, Nordbayern.de, die Zeitungsgruppe Thüringen, HNA online, die Westfälischen Nachrichten, NWZ-Online, der Berliner Kurier, NW-News und die Rhein Main Presse. Ein weiterer Beweis dafür, dass die regionalen Anbieter aufholen, in den vergangenen Jahren im Netz dazu gelernt haben – aber gekoppelt mit den schrumpfenden Print-Verkaufszahlen auch ein Indiz dafür, dass mehr Zeitungsleser zu Online-Lesern werden.

Die beiden großen Verlierer des Monats heißen in dieser zweite Hälfte der Top 50 news.de und Hannoversche Allgemeine, am deutlichsten nach oben ging es für die Zeitungsgruppe Thüringen, shz.de und die Westfälischen Nachrichten.

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