„Tatort+“: So läuft die Online-Verbrecherjagd

Es darf wieder ermittelt werden: Seit Sonntag läuft der zweite "Tatort Plus" im Web. Anders als im Vorjahr schließt das Online-Spiel nicht nur an den TV-Krimi im Ersten an, sondern arbeitet auch auf diesen hin. "Tatort"-Fans können also vor und nach Ausstrahlung des Falls "Spiel auf Zeit" im virtuellen Dezernat heißen Spuren nachgehen. Wie im Vorjahr hat sich der SWR das interaktive Spiel ausgedacht und umgesetzt. Für den dritten Tatort Plus gibt es bereits Pläne, TV-Krimi und Online-Handlung noch stärker zu verflechten.

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Was ist denn da los? Eine BMX-Gang filmt sich bei einigen Stunts und die Kamera erfasst im Hintergrund, wie offenbar gerade ein Mann entführt wird. Doch wer ist das Opfer, wer der Täter? Zeit, das "Dezernat für Online-Ermittlungen" einzuschalten. Das ist die Ausgangslage für "Spiel auf Zeit", den neuen "Tatort Plus", der seit Sonntag unter plus.tatort.de im Web gelöst werden kann. Wie im Vorjahr zeichnet der SWR verantwortlich. Einige Neuerungen gibt es auch.
Der zweite "Tatort Plus" besteht aus drei Teilen. Der Fall, der vor der Ausstrahlung in der ARD am kommenden Sonntag im Internet spielbar ist. Der eigentliche TV-Krimi zur klassischen Sendezeit. Und die Ermittlung im Nachgang. Jeder Part ist in sich geschlossen, TV-Zuschauer müssen also keine Angst haben, ohne das Online-Spiel den Krimi nicht zu verstehen. Allerdings sind die Protagonisten zum Teil identisch. 
Das Erzähltempo der einzelnen Abschnitte unterscheidet sich. So wird im Netz seit Sonntag im Tagesablauf ermittelt. Bedeutet: Jeden Tag geht es nur ein Stück weit voran, wie auch im echten Leben. Man muss auf Labor-Ergebnisse warten oder darauf, das potentielle Zeugen wieder auf der Arbeit erscheinen. 
Anders schaut es beim interaktiven Part aus, der nach dem TV-Film gespielt werden kann. Dieser kann, wie auch der "Tatort Plus" im Vorjahr, direkt gelöst werden. Wer die Nacht durchspielen will, ist dazu eingeladen.

Im neuen "Tatort Plus" gibt es auch Video-Elemente
Unter plus.tatort.de können‘>via Google Hangout befragt, sprich die entsprechenden Schauspieler stellten sich den Fragen, die die Spieler eingereicht hatten. So wurde nur in Erfahrung gebracht, was auch gefragt wurde.
Für einen bereits vorgesehenen dritten multimedialen Krimi könnte die Zusammenarbeit mit dem TV-Team weiter intensiviert werden. So sei angedacht, die interaktiven Elemente noch enger in den Film-Plot einzubinden, heißt es beim SWR.

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