250.000 Zuschauer beim 1. ESC-Halbfinale

Das erste Halbfinale des "Eurovision Song Contests" war zwar kein Mega-Quotenhit, für den Mini-Sender eins festival waren die Zahlen aber recht ordentlich. Offiziell werden sie zwar nicht veröffentlicht, aus ARD-Kreisen ist aber zu hören, das etwa 250.000 Leute die Show sahen, in der Spitze bis zu 300.000. An die Spitze der Quotencharts schafften es unterdessen die Serien des Ersten, bei den 14- bis 49-Jährigen die von RTL. Die Vox-Show "Gewinne ein neues Leben" startete blass.

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. Eine viertel Million ESC-Fans finden eins festival
Die 250.000 Zuschauer sind ein ordentliches Ergebnis für den Minisender eins festival. Veröffentlicht werden die Quoten des Kanals bisher noch nicht offiziell – wahrscheinlich aus gutem Grund, denn wie zu hören ist, können die Digitalsender des Ersten bei Weitem nicht mit denen des ZDF mithalten. Insofern sind 250.000 Zuschauer schon okay. Das zweite Halbfinale am Donnerstag, das neben eins festival auch bei Phoenix zu sehen ist, wird diesen Wert aber sicher toppen.

2. "Gewinne ein neues Leben" startet blass
Die neue "Auswanderershow" von Vox kam bei ihrer Premiere nur auf unbefriedigende Werte. 630.000 14- bis 49-Jährige sahen ab 20.15 Uhr zu – ein Marktanteil von 6,2%. Normal waren für Vox in den vergangenen 12 Monaten 7,8%. Damit verlor Vox auch gegen "Das Messie-Team" von RTL II, das 800.000 auf ordentliche 7,4% hoben. kabel eins blieb mit dem gefühlt schon 723 mal wiederholten "Police Academy III" hingegen ebenfalls blass: 550.000 junge Zuschauer entsprachen um 20.15 Uhr 5,1%.

3. Ordentliche Zahlen für "Alle Macht den Kindern"
Zufrieden kann Sat.1 mit dem Dienstagabend sein. So entschieden sich immerhin 1,31 Mio. 14- bis 49-Jährige für die Komödien-Premiere "Alle Macht den Kindern" – ein Marktanteil von 12,2%. An ProSieben und RTL kam man damit aber nicht ganz heran. ProSieben lockte mit "Two and a Half Men" und "2 Broke Girls" nämlich 1,33 Mio. bis 1,53 Mio. (13,3% bis 13,5%), RTL mit "Bones", "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" und "CSI: Vegas" 1,84 Mio. bis 1,92 Mio. (17,1% bis 21,9%). Nach der Komödie kam Ulrich Meyers "akte 20.13" nur auf 780.000 junge Zuschauer und 9,8%, Claus-Strunz-Talk "Eins gegen Eins" sahen nach 23 Uhr noch 420.000 (8,1%).

4. "Dr. Mertens" kann nicht mit der Sachsenklinik mithalten
Im Gesamtpublikum entschied Das Erste wie dienstags üblich das Quotenrennen für sich. "In aller Freundschaft" gewann dabei souverän mit starken Zahlen von 5,59 Mio. Zuschauern und 18,9%. Die andere Serie "In aller Freundschaft" kann da nicht mithalten, kam mit 4,69 Mio. aber auf Platz 2 und gute 16,3%. Auch Rang 3 geht an Das Erste: Die 20-Uhr-"Tagesschau" sahen dort 3,85 Mio. (14,7%). Das ZDF hatte mit seinem Prime-Time-Programm hingegen nicht den Hauch einer Chance auf starke Zahlen. So blieb die "Traumfabrik Königshaus" mit 2,81 Mio. bei 9,8% hängen, "Frontal 21" sahen danach gar nur 2,26 Mio. (7,6%). Erst das "heute-journal" erreichte um 21.45 Uhr mit 3,57 Mio. und 13,1% gute Zahlen.

5. NDR und SWR punkten mit alten "Tatorten"
Abseits der großen Sender hießen die erfolgreichsten Prime-Time-Programme am Dienstag mal wieder "Tatort". Der Charlotte-Lindholm-Fall "Das goldene Band" aus dem Jahr 2012 kam um 22 Uhr auf 1,43 Mio. Zuschauer und herausragende 7,2%, den Bienzle-"Tatort" "Bienzle und der Mann im Dunkeln" sahen vorher um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen immerhin 1,02 Mio. (3,5%). Noch davor schob sich 3sat mit dem Film "Tod einer Freundin", den 1,06 Mio. einschalteten. Der Marktanteil lag damit bei für den Sender grandiosen 3,7%.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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