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Bill Gates’ Erinnerungen an Steve Jobs

Ungewohnt private Einblicke von Bill Gates: Der Microsoft-Gründer sprach bei CBS mit Charlie Rose im beliebten Talk-Format "60 Minutes" über sein Leben nach der Zeit als Chef des Software-Riesen – und seine Erinnerungen an Steve Jobs. Gates, der zum Apple-Gründer über drei Jahrzehnte eine ambivalente Beziehung pflegte, wurde im Interview sentimental, als er vom letzten Treffen am Sterbebett und Jobs’ Plänen erzählte, noch eine Yacht zu bauen.

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Ungewohnt private Einblicke von Bill Gates: Der Microsoft-Gründer sprach bei CBS mit Charlie Rose im beliebten Talk-Format "60 Minutes" über sein Leben nach der Zeit als Chef des Software-Riesen – und seine Erinnerungen an Steve Jobs. Gates, der zum Apple-Gründer über drei Jahrzehnte eine ambivalente Beziehung pflegte, wurde im Interview sentimental, als er vom letzten Treffen am Sterbebett und Jobs’ Plänen erzählte, noch eine Yacht zu bauen.

Es ist ein sentimentaler Blick zurück: "In gewisser Weise wuchsen Steve und ich gemeinsam auf", sagte Bill Gates im Kult-Interviewformat "60 Minutes" über den legendären Apple-Chef. Der Microsoft-Gründer sprach dabei über sein Leben nach seiner Zeit als CEO des Softwareriesen, reflektierte aber vor allem über seine Beziehung zu und das letzte Treffen mit Steve Jobs.

"Wir waren nur ein Jahr auseinander, und wir waren beide auf eine naive Weise optimistisch und bauten große Unternehmen auf. Und jede Fantasie, die wir hatten, ob die Kreation neuer Produkte oder Neues zu lernen – wir haben all das erreicht. Das meiste davon sogar als Rivalen. Aber wir haben immer eine bestimmte Form des Respekts und der Kommunikation bewahrt, auch als er krank war", erklärte der sichtlich gerührte Gates im Interview mit Charlie Rose.

"Jobs hatte ein intuitives Gefühl für Marketing"

Es ist nicht das erste Mal, dass das letzte Treffen zwischen Bill Gates und Steve Jobs beschrieben wird. Walter Isaacsons Biografie über den verstorbenen Apple-Gründer legt ein genaues Zeugnis vom Verhältnis der beiden der Computerpioniere ab: "Wir waren die beiden Alten der Branche, die zurückblickten", erinnerte sich Jobs bei Isaacson.

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Gegenüber Charlie Rose reflektierte Gates nun über Jobs’ größte Stärken: "Er hatte ein intuitives Gefühl für Marketing", gibt Gates zu. Vor allem jedoch sein Gespür für Design sei unbestechlich gewesen: "Alles musste seinem Sinn für Ästhetik gehorchen", erklärte Gates schmunzelnd angesichts von Jobs "geringem Ingenieurs-Background".

Letztes Treffen: "Jobs war nicht melancholisch"

"Es zeigt, dass Design dich auf den richtigen Weg führen kann. So sind phänomenale Produkte entstanden", so Gates. "Wir haben schon deutlich vor Apple Tablets gebaut, viele Tablets. Aber sie haben die Puzzleteile auf eine Art zusammengefügt, die Erfolg hatte", sagt Gates mit Blick auf den durchschlagenden Erfolg des iPad.

Als letztes großes persönliches Projekt arbeitete der Apple-Gründer – wie auch in der Biografie nachzulesen ist – an einer Yacht, die er mit Apple-Geräten steuern wollte. "Er erzählte mir davon, wie sehr sich darauf freute, sie zu benutzen, obwohl wir beide wussten, dass er sie aller Wahrscheinlichkeit nach nie betreten würde", so Gates.

Der schwerkranke Apple-Gründer habe beim letzten Treffen jedoch nicht mit seinem Schicksal gehadert.  "Jobs war nicht melancholisch", erzählt Gates, "er schaut immer noch nach vorn".

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