Sky: Saison-Finale lässt Quoten steigen

An der Spitze der Tabelle sind die wichtigsten Entscheidungen zwar schon gefallen, doch der Kampf um die Plätze 4 bis 6 und den Nicht-Abstieg bescheren Sky noch einmal tolle Bundesliga-Zahlen. 1,24 Mio. sahen die neun Spiele am Samstag - das ist der beste Wert seit fünf Wochen und der beste für einen 33. Spieltag seit Start der offiziellen Sky-Quotenmessung vor über zwei Jahren. Die stärksten Einzelspiele waren dabei das zwischen Bayern München und Augsburg, sowie das zwischen Bremen und Frankfurt.

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In der Saison 2010/11 sahen am 33. Spieltag, einem der beiden, an denen alle neun Spiele parallel stattfinden, noch 980.000 Fans Sky, in der Saison 2011/12 waren es schon 1,08 Mio. und diesmal 1,24 Mio. Während an anderen Spieltagen die Konferenz dominiert, war das Verhältnis zwischen Konferenz und Einzelspielen – sicher auch wegen der hohen Zahl von Spielen – ausgeglichener. 640.000 Leute entschieden sich für die Konferenz, 600.000 für eins der neun Einzelmatches.

Topspiel unter diesen Einzeloptionen war das des Meisters Bayern München gegen den abstiegsgefährdeten FC Augsburg. 230.000 sahen das 3:0 des Favoriten. Auch Werder Bremen war vor dem Spieltag noch in Gefahr, abzusteigen. Wohl ein Mitgrund dafür, dass das 1:1 gegen Frankfurt mit 110.000 Zuschauern die Nummer 2 war. Die Matches von Schalke (gegen Stuttgart) und Dortmund (in Wolfsburg) sahen jeweils 70.000 Fans, das von Mainz gegen Mönchengladbach 50.000. Dahinter folgen Hoffenheim vs. Hamburg mit 40.000, Düsseldorf vs. Nürnberg trotz Abstiegskampf mit nur 20.000, Leverkusen vs. Hannover mit 10.000 und Fürth vs. Freiburg mit weniger als 5.000, also offiziell 0,00 Mio.

In der von MEEDIA errechneten Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen steht Bayern München bereits seit geraumer Zeit als Quotenmeister fest. 540.000 Fans sahen die bisherigen 33 Spiele im Durchschnitt. Auch Platz 2 ist Borussia Dortmund nicht mehr zu nehmen. Dahinter kann es am letzten Spieltag allerdings noch ein paar Verschiebungen geben: Der HSV und Schalke, sowie Eintracht Frankfurt, liegen sehr knapp beieinander. Insbesondere die Spannung im Spiel zwischen Freiburg und Schalke, in dem es um die Champions-League-Qualifikation geht, kann Schalke 04 noch auf Platz 3 heben. Am Ende der Tabelle hat der FC Augsburg wieder Greuther Führt überholt, auch Freiburg, Mainz und Hoffenheim liegen unter der 200.000er-Marke.

In der bereinigten Tabelle, in der wegen besserer Vergleichbarkeit nur die Spiele zählen, die parallel zu diversen anderen stattfinden, also die am Samstagnachmittag oder in englischen Wochen, ist Bayern München der erste Platz ebenfalls nicht mehr zu nehmen. Dahinter kämpfen Schalke und Dortmund um Platz 2. Ganz hinten bleiben wohl auch nach Ende der Saison die beiden Werksclubs aus Wolfsburg und Leverkusen. Ein Zeichen dafür, dass sich nur wenige Fans für die beiden Vereine interessieren, wenn es parallel dazu andere Spiele gibt.

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