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DJV: „Bild-Sparpläne gehören in Papierkorb“

Nachdem der Spiegel am Wochenende berichtete, dass die Axel Springer GmbH bei der Bild-Gruppe bis zu 200 Stellen einsparen willl, äußert sich heute der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und übt deutliche Kritik an Springer-Vorstand Mathias Döpfner. Die Sparmaßnahmen seien "unverantworlich und überzogen".

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Diese Wortwahl scheint im Gegensatz zur restlichen Kritik von DJV-Bundesvorstand Michael Konken milde. "Ich fordere die Verantwortlichen bei Springer auf, die Sparpläne dahin zu befördern, wohin sie gehören: in den Papierkorb", so der DJV. Soweit bekannt, würde Springer wie auch die Bild-Gruppe so "außergewöhnlich gute" Ertragszahlen erzielen, dass Einsparungen auf Kosten der Beschäftigten durch nichts zu rechtfertigen seien.
Konken ruft den Springer-Vorstand dazu auf, Journalismus vor "hemmungslose Gewinnmaximierung" zu stellen. "Statt die Brechstange anzusetzen, sollte das Management im konstruktiven Dialog mit den Mitarbeitern gemeinsam an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der journalistischen Angebote arbeiten." Die Überlegung, laut Spiegel-Informationen 200 Stellen bei Bild zu streichen, sei ein "verheerendes Signal gegenüber den Journalistinnen und Journalisten der anderen Springer-Titel."

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