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YouTube: zahlen für Ernie und Bert

Geld zahlen für YouTube-Videos? Das wird künftig für einige Kanäle nötig sein. Das Videoportal von Google startete erste Bezahl-Kanäle. Die Kosten für ein Abo liegen bei mindestens 0,99 Dollar pro Monat. Im Schnitt werden 2,99 Dollar verlangt. 53 Channels sind zum Start der Paid Content-Offensive dabei, u.a. die "Sesamstraße". YouTube ruft jedoch aktiv weitere Content-Produzenten auf, sich für das Programm zu bewerben. In Deutschland können Nutzer die neuen Profi-Kanäle noch nicht abonnieren.

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Zum Start sind diese lediglich für User aus den USA, Kanada, Großbritannien, Australien, Japan, Korea, Frankreich, Spanien, Brasilien und Russland verfügbar, schreibt variety.com. YouTube kündigt jedoch bereits an, dass das Programm ausgebaut werden soll, sobald man Feedback von Inhalte-Erstellern und Nutzern gesammelt habe. Der aktuelle Stand sei nur "der Beginn". Bereits in den kommenden Wochen, sollen weitere Kanäle hinzukommen.
"Genauso wie das Partner-Programm Produzenten ermöglichte, ihre Kanäle auf die nächste Stufe zu bringen, blicken wir in die Zukunft und sehen, wie diese großartige Community von Produzenten weiter schreitet mit einer neuen Möglichkeit, die Fan-Communities zu erreichen, die ihre Channels zu einem Hit machen", schreibt das Video-Portal in einer Ankündigung
Kanal-Betreiber können sich über ein Formular für das Projekt bewerben. Zum Start dabei ist zum Beispiel Jim Henson Family TV. Der Sender bietet unter anderem ganze Folgen der US-Kindersendungen "Sid the science Kid" und "Pajamimals" und verlangt dafür 2,99 Dollar im Monat, oder 24,99 Dollar für ein ganzes Jahr. Angekündigt ist zudem ein Kanal, der ganze Folgen der Sesamstraße beinhalten soll.
Bezahlt werden die Paid Content-Kanäle über Googles Bezahlsystem "Wallet" mit einer Kreditkarte. Die Gebühr soll der Kanalbetreiber bestimmen dürfen. Zunächst gibt es für alle Angebote eine zweiwöchige kostenlose Probephase. Die Einnahmen teilen sich Google und die Kanalbetreiber.  In welchem Verhältnis, ist bislang nicht bekannt. Insider gehen von einer etwa gleichteiligen Aufteilung aus. Einmal bezahlt, können Nutzer die abonnierten Kanäle sowohl am Desktop, als auch auf mobilen Geräten ansehen.

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