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rp13: Daimler-Chef spottet über Google-Auto

Breitseite gegen den Internetriesen: Daimler-Chef Dieter Zetsche spottete auf der Bloggerkonferenz re:publica über das selbstfahrende Google-Auto. Es sehe aus „wie eine Mondlandefähre“. Der Dax-Konzern arbeite selbst an einem autonom fahrenden Auto und sieht sich technisch auf dem selben Niveau wie der wertvollste Internetkonzern der Welt, von dem man in Sachen PR aber noch einiges lernen könne. Eine große Zukunft sagt Zetsche unterdessen dem Auto-Sharing-Modell voraus, das Daimler mit car2go betreibt.

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Breitseite gegen den Internetriesen: Daimler-Chef Dieter Zetsche spottete auf der Bloggerkonferenz re:publica über das selbstfahrende Google-Auto. Es sehe aus „wie eine Mondlandefähre“. Der Dax-Konzern arbeite selbst an einem autonom fahrenden Auto und sieht sich technisch auf dem selben Niveau wie der wertvollste Internetkonzern der Welt, von dem man in Sachen PR aber noch einiges lernen könne. Eine große Zukunft sagt Zetsche  unterdessen dem Auto-Sharing-Modell voraus, das Daimler mit car2go betreibt.

Nicht nur Inhalte wollen in diesen Tagen geteilt werden – auch Gegenstände. Zunutze macht sich diesen Trend Dax-Konzern Daimler mit seinem im vergangenen Jahr gestarteten Angebot car2Go, bei dem Fahrzeuge frei über das Stadtgebiet verteilt gefunden werden können – Kunden können das nächstgelegene Fahrzeug online bzw. über die mobile App lokalisieren und buchen.

Konzernchef Dieter Zetsche erklärte das Konzept (3.000 Smarts können aktuell von 350.000 registrierten Kunden gebucht werden) auf der Digitalkonferenz re:publica . „Natürlich ist das ein Geschäftsmodell“, erklärte Zetsche in Berlin. Daimler arbeite bereits in vier Städten profitabel. „Wir glauben, dass wir bis Mitte des Jahrzehnts bereits in 50 Städten sein können“, erklärte der Daimler-Chef.

Frontalangriff auf das Google Car

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Wohl noch weiter in der Zukunft liegt ein anderes Projekt, das Zetsche interessanterweise ebenfalls andeutete – das selbstfahrende Auto, mit dem bislang nur Google von sich Reden gemacht hat.  „Die komplette Autonomie wird kommen“, erklärte Zetsche, der sich dafür selbst bestens gerüstet sieht: „Wir sind technisch auf dem gleichen Level wie Google“, stellte Zetsche klar. Nur in der Art und Weise, wie Google das Thema kommuniziert, könnten die Stuttgarter noch Einiges lernen.

In welcher Form man in der Zukunft vom Dax-Konzern ein selbstfahrendes Auto erwarten könne, ließ Zetsche offen, betonte aber, dass der Fahrer immer die Kontrolle behalten müsse. Unfälle etwa nach Hackerübergriffen seien ein Horrorszenario. Überhaupt hält Zetsche das inzwischen mythisch verklärte Google-Auto längst nicht für das Maß aller Dinge. „Wenn sie mal so ein Google-Fahrzeug gesehen haben, dann sieht das etwa so aus wie eine Mondlandefähre.“

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