Büchners Antrittsbesuch beim Spiegel

Publishing Wann der neue Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner beim Spiegel antritt, ist noch unklar - seinen Antrittsbesuch in der Redaktion absolvierte er aber bereits am heutigen Montag. Vor der versammelten Mannschaft des Print-Spiegel und Spiegel Online stellte er sich mit teils sehr persönlichen Worten vor. Dabei deutete er an, dass es in der Spiegel-Chefredaktion zunächst nicht zu größeren personellen Maßnahmen kommen wird. Und: Es wird keinen Twitter-Zwang geben.

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Bei der Vorstellung Wolfgang Büchners wurden drei Fragen von Print-Mitarbeitern gestellt. Wann er antrete wurde der noch amtierende dpa-Chefredakteur Büchner gefragt und wie viele Leute er mitbringe. “Ich bringe mich mit”, sagte Büchner. Wann er antritt sei noch offen – der Spiegel und die dpa verhandeln offenbar noch über die Modalitäten seines Wechsels.

Die zweite Frag sprach Bände über die Skepsis in Teilen des Print-Spiegel gegenüber der Digitalisierung. Ob jetzt bald alle Spiegel-Redakteure einen Twitter-Account haben müssen wurde der aktive Twitterer Büchner (@wbuechner)gefragt. Antwort: Nein, aber Twitter lesen und verfolgen sollten sie schon. Die dritte Frage drehte sich darum, wen er zu seinen Stellvertretern macht. Derzeit führen die beiden Vize-Chefs Martin Doerry und Klaus Brinkbäumer das Blatt. Büchners Antwort: “Es sind bereits tolle Stellvertreter da, alles andere werden wir sehen.”

Büchner sprach zuvor ungefähr 20 Minuten vor den versammelten Redaktionen von Print und Online, seine Erklärung las er von einem Blatt ab. Dabei erzählte er auch sehr Persönliches, was seine privaten Lebensumstände betrifft. Büchner sagte, er wolle bei der dpa bis zum letzten Tag einen guten Job machen. Als wahrscheinlichen Antrittszeitraum beim Spiegel nannte er die zweite Jahreshälfte. Begrüßt und verabschiedet wurde Büchner von Spiegel-Vize Klaus Brinkbäumer, der aktuell auch über den Wechsel an der Spiegel-Spitze geschrieben hat.

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