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NSU-Prozess: FAZ bekommt Madsack-Platz

Am Montag soll in München endlich der NSU-Prozess losgehen und so langsam sortiert sich die Situation auf den Pressplätzen des Oberlandesgerichts. Zwei kurzfristige Neuzugänge konnten noch kurz vor dem Wochenende einen Sitz ergattern. So überlässt die Oberhessische Presse ihren Presseplatz der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Am gestrigen Nachmittag loste das OLG zudem einen weiteren Presseplatz aus, der nachträglich neu vergeben werden musste. Den Zuschlag erhielt ein freier Journalist.

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Die Nachverlosung war nötig geworden, da sich beim Losverfahren der zweiten Akkreditierungsrunde irrtümlicherweise das Los eines freien Mitarbeiters des WDR im Lostopf war. Der WDR-Mann hatte seinen Antrag auf Akkreditierung jedoch zuvor bereits zurückgezogen.
Am Abend gab die Mediengruppe Madsack bekannt, dass die zu ihr gehörige Oberhessische Presse ihren Presseplatz an die FAZ abtritt. Die Zeitung wird jedoch weiterhin durch Patrick Tiede vertreten sein, da die Mediengruppe Madsack auch mit den Lübecker Nachrichten einen Presseplatz zugelost bekommen hat.
"Da unsere Berichterstattung vom Prozess über den bewährten Austausch mit unserer Hauptstadt-Redaktion in Berlin für alle Madsack-Titel sichergestellt ist, haben wir uns in Abstimmung mit der Mediengruppe zur Übertragung eines Platzes entschieden", so Christoph Linne, Chefredakteur der Oberhessischen Presse.

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