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16 Mio. sehen Bayern-Triumph in Barcelona

Grandiose Quote für das ZDF: Sagenhafte 15,91 Mio. Fußball-Fans sahen am Mittwoch das 3:0 des FC Bayern in Barcelona - ein Marktanteil von 46,2%. Das ist die beste Zuschauerzahl, die es in der Champions League in der laufenden Saison bisher gab, im deutschen Finale zwischen München und Dortmund könnte nun sogar die 20-Mio.-Marke fallen. Auch im jungen Publikum war das Match am Mittwoch mit 6,25 Mio. 14- bis 49-Jährigen der Dominator, vernichtete u.a. RTLs "Traumhochzeit".

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. Champions-League-Halbfinale fast so stark wie das Finale 2012
Mit den 15,91 Mio. Fans erreichte das Rückspiel der Bayern in Barcelona beinahe den Wert des Endspiels aus dem Vorjahr, dass der FC Bayern gegen Chelsea verlor. 16,77 Mio. sahen es damals bei Sat.1 – allerdings inklusive Verlängerung und Elfmeterschießen, die die Quoten zusätzlich nach oben pushten. Das deutsch-deutsche Endspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München dürfte diesen Wert deutlich verbessern, selbst eine Zahl von 20 Mio. scheint locker erreichbar. Weitere 780.000 sahen das Halbfinale am Mittwoch bei Sky – ein Marktanteil von immerhin 2,3%. Und: Die vielen Fans, die das Spiel in Kneipen oder Sportbars sahen, wurden bei diesen Daten nicht mitgezählt.

2. RTL geht mit "Traumhochzeit" völlig unter, auch "Teenage Boss" überzeugt nicht
Einer der Leidtragenden der Mega-Fußball-Quoten war RTL. Die "Traumhochzeit" floppte dort gewaltig. Ganze 820.000 14- bis 49-Jährige wollten die Show sehen – ein desaströser Marktanteil von 6,0%. Im Gesamtpublikum gab es mit 1,77 Mio. sogar nur 5,3%. Der Fußball allein war aber nicht der Schuldige, denn ProSieben, Sat.1 und Vox landeten um 20.15 Uhr klar vor RTL. "stern TV" konnte da ab 22.45 Uhr auch nicht mehr viel anrichten, erreichte mit 770.000 jungen Zuschauern 10,1%. Am Vorabend gab es bei RTL zudem die Pilotfolge von "Teenage Boss", die sich nicht gerade für weitere Folgen empfohlen hat: 1,07 Mio. und 12,1% sind zu wenig.

3. ProSieben und Sat.1 halten sich recht solide
Besser sah es in der Prime Time für ProSieben und Sat.1 aus: Beide ließen RTL mit Filmen weit hinter sich. So entschieden sich immerhin 1,32 Mio. 14- bis 49-Jährige für die wiederholte Wiederholung von "(T)Raumschiff Surprise" bei ProSieben – ein Marktanteil von 9,5%, der gegen die Champions League durchaus als solide bis ordentlich eingeordnet werden kann. Fast identische Zahlen von 1,29 Mio. und 9,3% gab es parallel dazu für Sat.1: So viele sahen "Plan B für die Liebe".

4. Auch "Rizzoli & Isles" schlägt die Traumhochzeit"
Recht zufrieden kann mit den Prime-Time-Zahlen auch Vox sein: Immerhin 1,01 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen die Serie "Rizzoli & Isles" – ein Marktanteil von 7,5%. Danach rauschte "King" gegen den Fußball mit 640.000 und 4,4% allerdings auch nach unten, "Criminal Intent" erreichte ab 22.15 Uhr mit 770.000 wieder bessere 6,7%. RTL IIs "Teenie-Mütter" blieben unterdessen mit 690.000 bei 5,1% hängen, "Babys! Kleines Wunder – Großes Glück" danach mit 620.000 bei 4,3%. kabel eins hingegen landete mit "Braveheart" bei 700.000 jungen Zuschauern und sehr soliden 5,7%.

5. Das Erste erreicht immerhin 10,0%, der NDR die Top 30
Solide bis gute Zahlen gab es auf den verschiedenen ARD-Sendern. Das Drama "Wie ein Licht in der Nacht" sahen um 20.15 Uhr 3,52 Mio. Menschen – ein Marktanteil von 10,0% und abseits des Fußballs der klar beste Prime-Time-Wert vor "Rizzoli & Isles" mit 2,06 Mio. Richtig erfolgreich war trotz Fußball das NDR Fernsehen: Vor dem Spiel sahen bereits 1,44 Mio. (5,5%) "NDR regional" und 1,52 Mio. (5,1%) die 20-Uhr-"Tagesschau" – Zahlen, die für die Tages-Top-30 reichen. Doch auch in direkter Konkurrenz zum Fußball gab es tolle Zahlen: 1,30 Mio. bescherten dem "großen Wunschkonzert" starke 3,7%. Klar über dem Soll landete auch zdf_neo mit "Das Duo": 880.000 Zuschauer entsprachen um 20.15 Uhr 2,5%.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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