Verlage setzen eher auf Tablet-Apps als auf Smartphones

Apps für Tablets und Smartphones sowie mobil optimierte Portale haben sich in den deutschen Zeitungshäusern etabliert. 65 Prozent der Verlage bieten ihren Lesern mittlerweile eine eigene Tablet-App an, 51 Prozent eine App für das Smartphone. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG).

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Tablet-Apps seien beliebter, da sie im Vergleich zu anderen mobilen Endgeräten größere Displays haben, und Zeitungsinhalte wie Nachrichten, aber auch Kommentare und Hintergründe besser zu lesen seien, meint ZMG- Geschäftsführer Markus Ruppe.
Laut der Umfrage dürfte sich das App-Angebot in nächster Zeit sogar noch vergrößern. 28 Prozent der Verlage ohne App planen die Einführung.
Für den Inhalt sind Nutzer offenbar sogar bereit zu zahlen. Auf 64 Prozent der angebotenen Apps werden Gebühren erhoben, bei Smartphones kostet sogar jede zweite Zeitungs-App. Und auch für Werbende scheinen die neuen Vertriebswege attraktiv. So kommt ZMG zu dem Ergebnis, dass 62 Prozent der Verlage auch über mobil optimierte Webseiten verfügen, von denen 44 Prozent Ihren Kunden Online-Targeting ermöglichen.

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