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Top 25: die Umsatzbringer im Bahnhofskiosk

Die Bahnhofskioske sind für die Print-Branche ein wichtiger Erfolgsfaktor. Millionen Deutsche besorgen sich für die Fahrt zur Arbeit oder für die Reise dort Zeitungen und Zeitschriften. Rund 350 Mio. Euro setzten die Bahnhofsbuchhändler 2012 um, rund 75% davon mit Presseprodukten. Die größten Umsatzbringer sind dabei Der Spiegel, die Bild und die Süddeutsche Zeitung. Die Top 25 bietet aber auch einige Überraschungen: So finden sich Neon, brand eins, Geo Epoche und Psychologie heute weit vorn.

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Die Top Ten der größten Bahnhofskiosk-Umsatzbringer wird dabei von aktuellen Zeitungen und Zeitschriften dominiert: Hinter dem Spiegel folgen die Bild, die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, der stern und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die erste kleine Überraschung dürfte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung auf Platz 7 sein. Natürlich hat ihr Erfolg auch damit zu tun, dass viele Presseverkaufsstellen am Sonntag geschlossen haben und Interessenten an Banhöfe, Bäcker oder Tankstellen ausweichen müssen. Dennoch: Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schlägt die Sonntags-Konkurrenz Bild am Sonntag (Platz 11) und Welt am Sonntag (Platz 28) recht klar.

Das Ranking stammt im Übrigen aus der Fachzeitschrift der neue vertrieb, der es jährlich auf Basis der vier größten Bahnhofsbuchhandels-Ketten veröffentlicht. Das Quartett kommt auf einen Marktanteil von über 85%, die Zahlen haben also eine recht große Aussagekraft. Das neueste Ranking hat der neue vertrieb als Top 100 in seiner Ausgabe 8-9/2013 veröffentlicht.

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Auf Platz 10 folgt mit Neon das erste Monatsmagazin. Der junge stern-Ableger schlägt damit so manchen Wochentitel und viele Tageszeitungen. Ebenfalls sehr weit oben: der Montags-kicker, den wohl viele Pendler am Montag auf dem Weg zur Arbeit lesen. Sehr weit oben finden sich im Vergleich zur Gesamt-Auflage auch brand eins (Platz 15), Geo Epoche (17), Psychologie heute (21) und Geo kompakt (23). Titel, die sich oftmals nur am Bahnhof kaufen lassen – und nicht am Kiosk um die Ecke. Titel wie Geo Epoche oder Psychologie heute profitieren zudem davon, dass am Bahnhof oft auch diverse ältere Ausgaben erhältlich sind.

Auch abseits der Top 25 gibt es einige erwähnenswerte Platzierungen. So findet sich auf den Rängen 30 und 31 das Duo Spiegel Geschichte und Spiegel Wissen, auf 38 das Magazin 11 Freunde. Die "Star Wars Force Attax 2 Trading Cards" belegen als stärkstes Nicht-Presse-Produkt den 51. Rang der Tabelle, noch vor auto motor und sport und dem Playboy. Aus dem Ausland hat es der Economist auf den 58. Platz geschafft, Hürriyet belegt Rang 72 und Perry Rhodan Platz 86. Ebenfalls in der Top 100 dabei: der Eisenbahn Kurier auf Platz 94. Da dürfte es zur Tradition der Leser gehören, das Magazin natürlich am Bahnhof zu kaufen.

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