Öffentlich-Rechtliche planen mit 8,4 Mrd. Euro pro Jahr

ARD, ZDF, Arte und Deutschlandradio haben am heutigen Dienstag bei der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ihr benötigtes Budget für die nächsten drei Jahre angemeldet. Bis 2016 planen die Anstalten mit einem jährlichen Volumen von rund 8,4 Milliarden Euro. Für knapp einen Prozent, 84 Millionen Euro, fehlt bislang die Deckung.

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Nach eigenen Angaben handle es sich um den niedrigsten Wert in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland und um einen Wert, der umgerechnet weiterhin unterhalb der allgemeinen Teuerungsrate liege. Die Gesetzgebung hatte den Sendern auferlegt, ihre Ausgaben zu senken. 
"Wir fühlen uns dem Beitragszahler gegenüber zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen verpflichtet", sagt der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor. "Deshalb liegt unsere Anmeldung deutlich unterhalb der langfristigen Inflation. Für alle ARD-Landesrundfunkanstalten ist und bleibt es eine große Herausforderung, trotz erheblicher Spar- und Rationalisierungsanstrengungen weiterhin ein anspruchsvolles Programm anzubieten. Dieser Aufgabe werden wir uns stellen."

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