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dpa gibt NSU-Presseplatz am AFP und Reuters ab

Die Deutsche Presse-Agentur bietet den Presseplatz in NSU-Prozess, der ihrem englischsprachigen Angebot zugelost wurde, den Agenturen Reuters und AFP an. Das gab die dpa heute bekannt. Die beiden ausländischen Agenturen sollen eine gemeinsame Poolberichterstattung durchführen, die dpa hat noch einen weiteren Platz für ihr deutsches Angebot.

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"Wir verzichten damit zwar auf die Möglichkeit, zeitlich parallel auf Deutsch und auf Englisch direkt aus dem Oberlandesgericht München berichten zu können. Wir freuen uns jedoch, wenn die dpa auf diese Weise dazu beitragen kann, dass weitere weltweit tätige Nachrichtenanbieter über diesen wichtigen Prozess aus erster Hand berichten können", erklärt Wolfgang Büchner, Chefredakteur der dpa.
Der bald-Spiegel-Chefredakteur sagt weiter: "Die Vielfalt des Nachrichtenangebotes ist auch vielen unserer Kunden wichtig – im globalen Maßstab ebenso wie auf dem deutschen Markt". Die Vergabe der Presseplätze im Losverfahren und dessen Ergebnis hatte am Montag für erneute Kritik gesorgt.

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