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Zynga: Weniger Nutzer, weniger Umsatz

Die Turnaround-Versuche des Online-Spiele-Anbieters Zynga stocken. Nach Handelsschluss an der Wall Street verkündete das sechs Jahre alte Internet-Unternehmen nach einem rigiden Sparkurs einen symbolischen Gewinn, musste dafür jedoch einen zweistelligen Umsatzeinbruch hinnehmen. Dem einst hoch gehandelten Internet-Überflieger, der durch browserbasierte Online-Spiele wie "FarmVille" auf Facebook enorm an Popularität gewonnen hatte, laufen weiter die Nutzer weg. Die Aktie schmiert erneut ab.

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Die Turnaround-Versuche des Online-Spiele-Anbieters Zynga stocken. Nach Handelsschluss an der Wall Street verkündete das sechs Jahre alte Internet-Unternehmen nach einem rigiden Sparkurs einen symbolischen Gewinn, musste dafür jedoch einen zweistelligen Umsatzeinbruch hinnehmen. Dem einst hoch gehandelten Internet-Überflieger, der durch browserbasierte Online-Spiele wie "FramVille" auf Facebook enorm an Popularität gewonnen hatte, laufen weiter die Nutzer weg. Die Aktie schmiert erneut ab.

Um 9 Prozent stürzten die Anteilsscheine des früheren Internet-Stars, der im Dezember 2011 an der Börse debütierte, gestern nach Handelsschluss an der US-Technologiebörse Nasdaq ab.   

Anlass: Zynga hatte sein neuestes Zahlenwerk für das abgelaufene März-Quartal vorgelegt, das erneut die Anleger-Erwartungen enttäuschte. Dabei konnte das 2007 von Mark Pincus gegründete US-Unternehmen nach mehreren Quartalen der schweren Verluste immerhin wieder Gewinne präsentieren. Zwar fuhr Zynga 4 Millionen Dollar vor Steuern ein, hatte dafür jedoch einen harten Sparkurs durchdrücken müssen.

Nutzerflucht: Immer weniger Spieler bei FarmVille & Co

Tatsächlich erodiert die Geschäftsentwicklung weiter: Um happige 18 Prozent brachen die Umsätze im abgelaufenen Quartal auf 264 Millionen Dollar ein – Analysten hatten sogar nur mit 210 Millionen Dollar gerechnet. So weit die gute Nachricht.

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Die schlechte: Auch die Nutzerzahlen sind im freien Fall: Nach 292 Millionen im Vorjahreszeitraum trieben sich im ersten Quartal nun nur noch 253 Millionen Gamer bei "FarmVille" & Co herum.

Schwacher Ausblick: Erneuter Sturz in die Verlustzone

Und in Zukunft werden sich die Geschäfte erst mal noch schlechter entwickeln. Der Ausblick auf das laufende Quartal blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. So rechnet der Anbieter von Online-Spielen wie "Mafia Wars" und "FarmVille" nur noch mit Erlösen zwischen 225 und 235 Millionen Dollar. Die Folge: Der erneute Absturz in die Verlustzone.

Zwischen 3 bis 5 Cent je Anteilsschein wird Zynga verlieren, kündigte CEO Mark Pincus in der anschließenden Analystenkonfernez an. Auch die Umsätze werden mit 225 bis 235 Millionen Dollar weiter nachgeben. Pincus betonte erneut, dass "2013 zum Jahr des Übergangs" werde. Es bleibt schwierig.

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