Berliner Zeitung: mindestens 34 Stellen fallen weg

Bei der Berliner Zeitung fallen mindestens 34 von 131 Stellen weg. Wie der Spiegel berichtet, sei der Stellenabbau in der vergangenen Woche den Mitarbeitern verkündet worden. Nur zehn Mitarbeiter hätten einer Abfindung zugestimmt.

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Von einer geringen Zahl von Beschäftigten, die einen Auflösungsvertrag unterzeichnet haben, berichtete am Samstag auch das Hamburger Abendblatt. Hier ist jedoch von insgesamt 46 Redakteuren die Rede, die gehen sollen. Beide Zahlen müssen nicht widersprüchlich sein, da das Abendblatt von Redakteuren, der Spiegel von Vollzeitstellen spricht.
Das Abendblatt berichtete weiter, dass die Ressorts Politik/Nachrichten und Meinung, sowie die Ressorts Wissenschaft, Panorama/Medien und Feuilleton zusammen gelegt werden sollen. Der Spiegel schreibt ferner, dass auch Stellen im Layout eingespart werden und die Redakteure deshalb künftig die meisten Seiten selbst entwerfen sollen. 
Brigitte Fehrle, Chefredakteurin der Berliner Zeitung, sagte zum Spiegel: "Wir wollen so sparen, dass für den Leser kein Qualitätsverlust entsteht." Die meisten Stellen würden wegfallen, da die Redaktionsgemeinschaft aus Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau nach dem Verkauf der FR an die FAZ aufgelöst wird. Die Berliner Zeitung gehört zum Berliner Verlag, einer hundertprozentigen Tochter von M. DuMont Schauberg.

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