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Die einflussreichsten Medienmacher der Welt

Das amerikanische Time Magazine hat seine diesjährige Liste der 100 einflussreichsten Menschen veröffentlicht. Während Bundeskanzlerin Merkel ihren Platz verloren hat, füllen mehr und mehr Medienmacher das Ranking. 22 Positionen werden mittlerweile von ihnen besetz. Entgegen aller Erwartungen: Köpfe wie Rupert Murdoch oder Mark Zuckerberg fehlen. Dafür finden sich aber Entscheider aus zweiter Reihe sowie immer mehr Startup-Gründer.

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Ein mal pro Jahr nennt das Time Magazine die Top 100 der einflussreichsten Menschen. Die Redaktion stellt nur die Namen zusammen, produziert aber kein Rankig. Die Medienmacher im Überblick:
Elon Musk startete mit seiner ersten Firma Zip2 seine Karriere als Medienunternehmer. Heute ist er Gründer und Inhaber der Raumfahrtfirma SpaceX, der es gelangt mit der ersten vollständig privatfinanzierten Flüssigtreibstoffrakete den Weltraum zu erreichen.
Jonathan Ive ist der Designer hinter dem iPhone und iPod. Apples Chief Designer wird beim Times Magazine gelistet und ist damit einflussreicher als sein Boss Tim Cook.
Kevin Systrom gründete mit Mike Krieger den Fotodienst Instagram, den Facebook im vergangenen Jahr für eine Milliarde Euro kaufte. Aus Sicht des Time Magazine gehört aber nur Systrom zu den 100 mächtigsten Männern der Welt.
Ren Zhengfei ist Unternehmenspräsident des chinesischen Tech-Konzerns Huawei. Zhengfei ist laut Forbes der 190. Reichste Mann Chinas. In der Macht-Frage hat er es bereits in die Top 100 geschafft.
Marissa Meyer ist die Frau an der Spitze von Yahoo. Erst kürzlich konnte der Konzern unter ihrer Führung den Gewinn um fast 30 Prozent steigern.
Steven Spielbergs Polit-Drama "Lincoln" war im Februar noch als bester Film für einen Oscar nominiert – gewonnen hat er nicht. Der Platz in der Times-Liste ist ihm aber sicher.
Kai-Fuu Lee ist Googles ehemaliger China Chef. Ein mutiger Posten in der Fernöstlichen Republik.
Markus Persson und Jens Bergenstein haben das Open-World-Spiel Minecraft erfunden und programmiert. Das Online-Game hievt die Schweden in die Top 100 der Macht-Liste.
Jared Cohen ist mit Mitte 30 "Director of Google Ideas".
Scooter Braun ist der derzeit wohl erfolgreichste Talent-Manager und besitzt zudem zwei Plattenfirmen. Er ist der Kopf  hinter Weltstars wie Justin Bieber und Usher.
Sheryl Sandbergs ist die Frau an Zuckerbergs Unternehmensseite. Für ihn war kein Platz mehr in der Liste der Mächtigen.
Roya Mahoob ist CEO der Afghan Citadel Software Company und erste Frau in Führungsposition eines IT-Unternehmens in Afghanistan – ein Platz für sie ist wohl berechtigt.
Perry Chen startete ein Start Up, das die Unterstützung anderer Start Ups sichern sollte. Kickstarter war die erste Crowdfunding-Plattform und existiert seit 2008.
Ted Sarandos ist Content-Manager beim US-Filmriesen Netflix. Er entscheidet über die Inhalte, die der Filmverleih anbietet – das reicht für einen Platz im Times Magazine.
Oh-Hyun Kwon führt als CEO von Samsung eines der weltweit größten Unternehmen. Es liegt es nahe, dass auch er zu den einflussreichsten Menschen auf diesem Planeten gehört. Oh-Hyun leitet seit Juni 2012 den südkoreanischen Konzern.

Sam Yagan ist Gründer des Datingportals okcupid.com. Seit 2001 bringt das Portal dank benutzergenerierter Partnersuche Menschen zusammen.
Lena Dunham dürfte vor allem den Fans der US-Serie "Girls" bekannt sein. Man könnte sagen, sie ist das weibliche Pendant zu Til Schweiger – nur noch extremer. In der HBO-Serie ist Dunham nämlich Produzentin, Regisseurin, Autorin und Schauspielerin gleichzeitig.
Jimmy Kimmel und Jimmy Fallon zählen zu den einflussreichsten Talkern der USA – und laut Times zu den einflussreichsten Menschen weltweit.
Andrew Ng und Daphne Koller gründeten gemeinsam Coursera, ein Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung von Online-Kursen und –Vorlesungen spezialisiert hat und mittlerweile über zwei Millionen registrierte Nutzer verfügt.

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