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NDR-Unterhaltungschef: ESC-Vorentscheid nicht optimal

Im Interview mit dem Eurovison Song Contest-Blog von Prinz hat NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber zugegeben, dass die Abstimmung beim deutschen Vorentscheid verbesserungswürdig ist. Nach der Ausstrahlung hatte vor allem das Jury-Ergebnis für Kritik gesorgt.

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"Meine redaktionelle und dramaturgische Fehleinschätzung war die Reihenfolge der Bekanntgabe der Ergebnisse", erklärt Schreiber. Und weiter: "Dadurch, dass wir das Jury-Voting erst nach dem Online-Voting bekanntgegeben haben, obwohl es vorher erfolgte, haben viele im Publikum gedacht, das Jury-Voting sei eine Reaktion auf das Online-Voting." Sein Fazit daher: "Ich würde die Jury nicht nochmal als zweite abstimmen lassen."
Auch das Online-Voting sei verbesserungswürdig. Zwar habe es mit 100.000 Stimmen eine sehr hohe Teilnehmerzahl erzielt, doch die gewünschte Reaktion auf das Airplay der Radiosender habe gefehlt. Schreiber: "Deshalb haben die Künstler mit der stärksten Fanmobilisierung wie LaBrassBanda das Online-Voting angeführt." 
Im kommenden Jahr soll es auf jeden Fall wieder einen Telefon- und einen Jury-Entscheid geben. Ein Online-Voting werde in Erwägung gezogen. Erneut soll eine einzelne Abendshow die Entscheidung bringen, dann jedoch gerne mit einer besseren Quote: "Die Quote war dieses Jahr anständig und deutlich über dem Vorjahr, aber Tagessieger waren wir diesmal noch nicht. Wir brauchen also noch mehr Relevanz bei den Zuschauern."
Einen Moderator hat Schreiber bereits im Kopf, muss jedoch erst mit der entsprechenden Person reden. Eine Überaschung für die Zuschauer soll laut Schreiber auch sein, wer beim Finale im Mai die deutsche Punktvergabe bekannt gibt. 

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