Kölner Stadt-Anzeiger eröffnet Newsroom

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat seinen neuen Newsroom eingeweiht. In den neuen Räumlichkeiten sollen parallel und eng verzahnt Online-Angebot, Tablet-Ausgabe, Mobil-Angebot und Tageszeitung produziert werden. Auch die Regionalausgaben sollen nun zentral erstellt werden. Die Anpassungen seien Ausdruck eines wesentlich veränderten Arbeitens, betonte Chefredakteur Peter Pauls. Er sagt: "Der Nachrichtenraum ist Zentrale, Schaltstelle, Steuerungsstand – eine Werkbank für die Zukunft."

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Der Chefredakteur, der den neuen Newsroom eine "Revolution" bezeichnete, verwies auch auf die veränderten Arbeitsabläufe für die Lokalteile des Stadt-Anzeigers. An einem "Regio-Desk" sollen künftig die verschiedenen Regionalausgaben zentral erstellt werden. Pauls dazu: "Die Reporter werden von der zeitraubenden Produktionsarbeit entlastet, indem wir die Erstellung der Seiten in Köln zentralisiert haben."
Im neuen Newsroom sollen Online-, Mobile- und Print-Journalisten nebeneinander arbeiten. Nach Verlagsangaben sollen die Arbeitsabläufe der Fachleute für die verschiedenen Verbreitungskanäle eng verzahnt werden. Der Newsroom soll täglich von 6 bis 24 Uhr besetzt sein. 
Zur Einweihung waren auch Gäste aus Wirtschaft und Politik gekommen, wie die Zeitung selbst berichtet. Unter ihnen war auch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Sie betonte, die Nachrichten-Schaltzentrale des Kölner Stadt-Anzeigers stelle eine "zeitgemäße Antwort auf den digitalen Wandel" dar. Sie gestand aber auch in Hinblick auf die Arbeit der Online- und Tablet-Redaktion: "Ich habe so etwas noch nicht gesehen." Guter Journalismus sei ein Standbein unserer Demokratie, so die Ministerpräsidentin.

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