Sky: Wolfsburg schon wieder ohne Zuschauer

Fernsehen Niemand interessiert sich für den VfL Wolfsburg: Zum dritten Mal in Folge sahen an einem Samstagnachmittag weniger als 5.000 Fans ein Spiel des Werksclubs - also offiziell 0,00 Mio. Diesmal sahen so wenige das Match gegen Hoffenheim. Die meisten Zuschauer erreichten am Samstagnachmittag hingegen Bayern München und der 1. FC Nürnberg, Top-Spiel des Spieltags war das zwischen Schalke und Leverkusen, das am Samstagabend 630.000 bei Sky einschalteten. Nummer 1 der Zuschauertabellen bleibt der FC Bayern.

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Der 29. Spieltag begann am Freitag mit einer unterdurchschnittlichen Zahl: Nur 330.000 sahen den Sieg des SC Freiburg gegen Hannover 96 – weniger waren es bei einem Freitags-Spiel zuletzt im Februar. Am Samstagnachmittag wurde wie fast immer die Mio.-Marke durchbrochen. Zwar sahen nicht wie eine Woche vorher herausragende 1,45 Mio. zu, aber immerhin 1,11 Mio. Die meisten dieser Fans, nämlich 720.000 entschieden sich dabei wieder für die beliebte Konferenz.

Unter den Einzeloptionen war die des Spiels Bayern München – 1. FC Nürnberg die erfolgreichste: 260.000 wählten sie. Fürth und Dortmund sahen 80.000 zu, Mainz und dem Hamburger SV 50.000, Düsseldorf und Bremen nur 20.000 und Wolfsburg und Hoffenheim wie erwähnt weniger als 5.000, also 0,00 Mio. Nach den Spielen gegen Freiburg und in Leverkusen erreicht Wolfsburg damit zum dritten Mal in Folge an einem Samstagnachmittag diesen Tiefstwert.

Die höchste Einzelspiel-Zuschauerzahl des Spieltags gab es dann um 18.30 Uhr: Das Spitzenspiel zwischen Schalke und Leverkusen sahen 630.000 Fans. Am Sonntag gab es angesichts des schönen Wetters zwei eher mittelmäßige Ergebnisse: Stuttgart und Mönchengladbach sahen 460.000 zu, Augsburg und Frankfurt 590.000.

In der von MEEDIA errechneten Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen konnten sich Eintracht Frankfurt, Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach verbessern. Sie alle machten einen Platz gut. Nach unten gerutscht sind hingegen der Hamburger SV und Werder Bremen, dass nach der schwachen Düsseldorf-Quote sogar zwei Ränge einbüßte. Ganz vorn bleibt unangefochten der FC Bayern, ganz hinten Augsburg und Fürth.

In der etwas faireren Tabelle, für die wir nur die Spiele werten, die sich gegen eine Reihe von anderen Matches behaupten müssen, also die am Samstagnachmittag und in englischen Wochen, gibt es keine einzige Veränderung. Alle 18 Clubs bleiben auf den Plätzen, die sie schon vor dem Spieltag belegt hatten. Damit bleibt auch hier der FC Bayern vorn – ganz hinten finden sich die beiden Werksclubs aus Wolfsburg und Leverkusen.

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