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SchülerVZ macht endgültig dicht

Vert Capital macht bei SchülerVZ zum 30. April die Schotten dicht. Auf der Website wurde ein entsprechender Hinweis veröffentlicht, den der Eigentümer gegenüber Spiegel Online (SpOn) bestätigte. Das Investmentunternehmen hat das Netzwerk zusammen mit StudiVZ und MeinVZ erst im vergangenen Dezember von der Holtzbrinck-Gruppe übernommen. Seitdem führt Executive Director Joseph Nejman das Geschäft und hat erst kürzlich mit BilderVZ eine Neuerung ins Netz gebracht.

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"Wir machen’s kurz: Es ist vorbei", heißt es auf der Seite des einst beliebten Social Networks für junge Leute.
Es waren einst – nach eigenen Angaben – rund fünf Millionen Mitglieder, die sich im pinken Netzwerk mit Mitschülern und anderen Jugendlichen verlinkten und austauschten. Laut Nejman waren im vergangenen Monat zuletzt noch rund 300.000 von ihnen aktiv – und viele davon sind gar nicht mehr echt. Als FakeVZ war die Community zuletzt bekannt. Eine Art Rollenspiel mit gefälschten Profilen. SchülerVZ ist zudem nur für Nutzer zwischen zehn und 21 Jahren gedacht. Vielleicht ziehe man deshalb die Reißleine, weil die Pflege zu arbeitsintensiv sei, spekuliert SpOn.

Einen Grund für Schließung nannte Vert Capital bislang allerdings nicht. Die anderen Netzwerke der Gruppe, meinVZ und studiVZ, sollen jedoch weiter existieren. Poolworks-Chef Joseph Nejman erklärte bereits, dass die Netzwerke nicht weiterentwickelt oder relauncht werden sollen. "Wir konzentrieren uns darauf, neue Applikationen zu entwickeln". Eine davon brachte er vor einigen Wochen still und leise ins Web: im BilderVZ können Nutzer Fotos hochladen und mit Freunden teilen.

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