Capital macht Leser zu „Bescheidwissern“

Auf diesen Relaunch schaut die ganze Branche. Wenn am 23. Mai die überarbeitete Capital an den Kiosken liegt, ist der Traditionstitel – neben Business Punk – der letzte Überlebende der einst stolzen Wirtschaftsmedien von Gruner + Jahr. In einer ersten Web-Präsentation verraten nun die neuen Macher, wie sie sich das renovierte Wirtschaftsmagazin vorstellen. So will Blattmacher Horst von Buttlar den Capital-Leser künftig zu einem "Bescheidwisser" machen.

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Leitmotiv des überarbeiteten Magazins, dass zum Neustart extra von Hamburg nach Berlin zog, ist die Erkenntnis, dass heute Wirtschaft auch Gesellschaft ist. Zudem soll das neue Konzept weit mehr Wert auf die Wirtschaft als globales System legen und noch viel mehr in die Tiefe gehen, als es bislang der Fall war. So verspricht von Buttlar: "Wir berichten nicht nur über Wirtschaft, wir durchdringen sie." 

Neben dem Chefredakteur stellt die neue Imageseite auch noch den ehemaligen stern-Chefreakteur Andreas Petzold als Herausgeber sowie den Geschäftsführer Soheil Dastyari vor. Letzterer zeigt auch bei der Präsentation des neuen Konzeptes die klarste Kante. "Wir glauben, dass es eine Menge Menschen gibt, die sich derzeit von Wirtschaftsmedien, die es in Deutschland gibt, nicht angesprochen fühlen", sagt er in der Präsentation.

Die Message ist klar: Von Buttlar und sein Team treten nun an, um genau das zu ändern.

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