Wer die ersten Google Glasses bekommt

Publishing Kai Diekmann ist unter den glücklichen Testern: Er bekommt von Google als einer der ersten Anwender die Datenbrille Google Glass. Wie etwa 145.000 weitere hatte sich der Bild-Chef via Twitter um das Vorzugsrecht beworben. Doch Diekmann ist freilich nicht der einzige Erst-Anwender. Der Stanford-Student Andrej Karpathy veröffentlichte eine Liste der bekannten Gewinner. Darunter zu finden sind einige Stars und weitere Mediengrößen. Doch auch Unbekannte hatten Glück.

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So listet Karpathy eine ganze Reihe von Personen auf, die auf Twitter weniger als 100 Follower haben. Sogar Personen mit einstelliger Followerzahl sind zu finden. So zum Beispiel Bridget Arrington, die mit ihrem Vorschlag, die Glasses zu verwenden, um ihre Schwester aus der Umkleide-Kabine anzurufen und nach einer zweiten Meinung zu fragen, den Zuschlag erhielt. Und das, obwohl sie aktuell gerade einmal neun Follower hat – darunter übrigens die besagte Schwester.
Auf der anderen Seite des Extrems befindet sich Schauspieler Neil Patrick Harris. Er hat derzeit über 5,5 Millionen Follower. Der für seine Rolle als Barney Stinson bekannte Schauspieler warb mit dem Versprechen, er würde zeigen, wie es sei, am Set von "How I met your mother" zu spielen, erfolgreich um Googles Datenbrille. In der Liste der Sieger finden sich weitere Schauspieler: Alyssa Milano zum Beispiel, aber auch LeVar Burton.
Der bewarb sich mit einer Anspielung auf seine Rolle als Lieutenant Commander Geordi La Forge in "Star Trek" um die Google Glasses. Geordi La Forge trägt ein "VISOR", das Blinden das Sehen ermöglichen soll. LeVar Burtons Kommentar für Google Glass: "Wenn ich Google Glass hätte wäre das ein Downgrade" – bekommen hat er sie dennoch. Ebenso wie Tim O’Reilly, Ex-Präsidentschafts-Bewerber Newt Gingrich, YouTube-Star iJustine und Journalismus-Professor Jeff Jarvis. Auch Musiker wie Brandy Norwood oder Soulja Boy gehören zu den bekannten, frühen Besitzern der Google Glasses.
Viele weitere Medien-Fachleute und Multiplikatoren sind unter den Gewinnern zu finden. Ganz klar: Wenn es eine breite Akzeptanz für die Datenbrille gehen soll, sind Stars und Vordenker sicher die richtigen Werbefiguren. Sollten die ersten öffentlichen Tester jedoch zu einem negativen Eindruck gelangen, dürfte es für Google schwer werden, die öffentliche Meinung noch zu drehen.

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