ARD-Reporter Armbruster angeschossen

Fernsehen Der langjährige ARD-Fernsehkorrespondent für Ägypten, Syrien und die restliche arabische Welt, Jörg Armbruster, wurde am Freitag in Syrien angeschossen. Armbruster befindet sich offiziell eigentlich im Ruhestand, ist aber immer noch für die ARD im Einsatz. Er musste sich in einem syrischen Krankenhaus einer Not-OP unterziehen. Mittlerweile sei sein Zustand wieder stabil, heißt es bei seinem Haussender, dem SWR. Armbruster konnte außer Landes geschafft werden.

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Für einen Transport zurück nach Deutschland ist sein Zustand aber noch nicht gut genug. Der Zwischenfall ereignete sich am Freitag in der nordsyrischen Stadt Aleppo. Armbruster hielt sich seit mehreren Tagen gemeinsam mit einem Hörfunkreporter des SWR im Gebiet der Freien Syrischen Armee (FSA) auf. Bei Dreharbeiten für eine Reportage über die Rebellen, geriet er in eine Schießerei. Die Dreharbeiten waren laut SWR Teil der Dokumentation "Zwischen Krieg und Frieden – Der neue Nahe Osten". Ursprünglich geplanter Sendetermin war der 10. Juni 2013.

Am Samstag konnte der ARD-Reporter dann in einem Krankenwagen an die türkische Grenze gebracht werden. Sobald es der Gesundheitszustand des 65-jährigen Armbruster erlaubt, soll er nach Deutschland ausgeflogen werden. Einem breiten Publikum ist Armbruster vor allem wegen seiner Live-Berichte vom Arabischen Frühling bekannt. U.a. berichtete er live vom Rücktritt des ägyptischen Staatschefs Mubarak.

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