Di Lorenzo gibt dem WDR einen Korb

Fernsehen Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo war offenbar ein Wunschkandidat für den Posten als WDR-Intendant. Laut Spiegel sollen vor allem die nicht parteipolitisch gebunden Rundfunkratsmitglieder di Lorenzo favorisiert haben. Der hat aber abgesagt. Er hat bei der Zeit gerade einen neuen Vertrag über fünf Jahre unterschrieben.

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Bei der Suche nach einem Nachfolger für die überraschend ausgeschiedene WDR-Intendantin Monika Piel, werden laut Spiegel vor allem externe Kandidaten in die engere Wahl genommen. So sei auch der als möglicher Kandidat gehandelte WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn bei der einflussreichen Gruppe der nicht parteipolitisch gebundenen Rundfunkratsmitglieder kein Favorit.

Bei der eingesetzten Findungskommission heiße es weiterhin, dass Bewerbungen, die auf die Stellenanzeige hin eingegangen seien, geringe Chancen hätten. Der Spiegel zitiert ein Mitglied der Kommission mit den Worten: "Für das Amt des WDR-Intendanten bewirbt man sich nicht, man wird gefragt."

Pech für den Kölner Verleger-Sohn Konstantin Neven DuMont. Der hatte sich nach Bekanntwerden der Vakanz auf dem WDR-Chefsessel um die Stelle beworben.

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